ZUG: Bürgerliche wollen L&G-Gebäude wieder verkaufen

Die Stadtverwaltung müsse in der Altstadt bleiben, fordern die Initianten. Schon bald wollen sie nun Unterschriften sammeln.

Freddy Trütsch
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Vor einem Jahr stimmten die Stadtzuger für den Kauf des L&G-Hauptsitzes. Ein Komitee will das Gebäude nun wieder verkaufen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Vor einem Jahr stimmten die Stadtzuger für den Kauf des L&G-Hauptsitzes. Ein Komitee will das Gebäude nun wieder verkaufen. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Am 9. September 2012 haben die Stadtzuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ja zum Kauf des ehemaligen L&G-Hauptsitzes gesagt. Mit 4343 Ja zu 3428 Nein. An der Pressekonferenz zog Stadtpräsident Dolfi Müller sogar den Hut vor den Zugern, «denn es hatte den Mut, eine einmalige Chance zu nutzen». Jetzt, ein Jahr später, werden gleich zwei Initiativen geprüft, die einerseits den Erhalt der Stadtverwaltung in der historischen Altstadt (Bereich Bundesplatz bis Casino) und andererseits den Verkauf der Liegenschaft an der Gubelstrasse 22 verlangen.

Das überparteilichen Komitee ist prominent bestückt. So zum Beispiel teilen sich Vreni Wicky und Andreas Kleeb das Präsidium. Ebenfalls dabei sind die alt-Stadträte Hans Christen, Walther A. Hegglin und Ernst Moos, Leo Granziol, Urs Kohler, Hansruedi Kühn oder Cornelia Stocker. Sofern die Prüfungen der Anliegen positiv verlaufen, will man noch im Oktober mit der Unterschriftensammlung beginnen.

Der Stadtrat hält fest, dass er bereits mit den Vorbereitungen für den Umzug begonnen habe und warnt vor Verzögerungen und finanziellen Folgen.