ZUG: Campen ist wieder ein Genuss

Auf den Zuger Campingplätzen herrscht jetzt Hochbetrieb. Finanziell kann es für die Betreiber wegen den Wetterkapriolen der letzten Monate trotzdem eng werden.

Drucken
Teilen
Auch wenns nicht immer strahlend schön ist: Die Familien Weber und Stähler geniessen mit ihren Kindern die Zeit auf dem Camping Unterägeri. (Bild: sth)

Auch wenns nicht immer strahlend schön ist: Die Familien Weber und Stähler geniessen mit ihren Kindern die Zeit auf dem Camping Unterägeri. (Bild: sth)

Die 71-jährige Baslerin kommt seit 30 Jahren regelmässig auf den Camping Unterägeri, um hier in einem festinstallierten Wagen einige Wochen Ferien zu verbringen. «Ich fühle mich wie in einem Kurort – und das ist das Dorf ja auch», sagt die Frau, die gerade in einem der Gemeinschaftsräume einen Salatkopf wäscht. Die Schwyzerin Ulrike Schuh erledigt im Spühltrog daneben den Abwasch ihres Frühstücksgeschirrs. Auch sie gehört zu den Dauercampern auf dem Platz. «Wenn das Wetter ein bisschen mitspielt, dann bin ich vom Osterhasen bis zum Samichlaus hier.»

Es sind diese treuen Gäste, die in diesem Jahr mehr denn je zentral sind für die Zuger Campingplätze. Der Unterägerer Platzchef Mario Betschart sagt: «Es war für uns ein wirklich harter Frühling.» An den Feiertags-Wochenenden wie Ostern, Pfingsten und Auffahrt habe das Wetter eigentlich nie mitgespielt. Das schlägt sich auch in der Bilanz nieder. Für Rolf Schmid vom TCS Camping Zugersee ist klar: «Ein solch schlechter Start Die Ganzjahrescamper sind es auch beim Camping Höllgrotten, die für frohe Gesichter sorgen. Man habe das Wetter nicht so stark gespürt, heisst es auf Anfrage – dank dem Schwergewicht auf Fixplätzen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent/-in kostenlos im E-Paper.

Stephanie Hess