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ZUG: Carlo Gavazzi steigert Umsatz und Gewinn

Die Zuger Elektronikgruppe Carlo Gavazzi verspürt Rückenwind. Die Gruppe hat Umsatz und Gewinn im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/17 gesteigert. Angesichts der anziehenden Wirtschaft zeigt sich das Management auch für das laufende Jahr verhalten zuversichtlich.
Carlo Gavazzi erzielte 2015/16 wegen Kursverlusten weniger Gewinn. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Carlo Gavazzi erzielte 2015/16 wegen Kursverlusten weniger Gewinn. (Bild: Urs Flüeler/Keystone)

Dank Wechselkursgewinnen und dem günstigen Ausgang eines Schiedsverfahrens konnte Carlo Gavazzi den Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr steigern. Aus dem Schiedsverfahren floss Carlo Gavazzi ein ausserordentlicher einmaliger Ertrag von 2,4 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Betriebsgewinn (Ebit) lag mit 16,7 Millionen Franken 16 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn stieg um 3,8 Millionen Franken auf 13,4 Millionen Franken. Mit den Zahlen hat Carlo Cavazzi die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen.

Der Umsatz kletterte dank guter Verkäufe und neuen Produkten um 3,9 Prozent auf 135,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt beträgt der Anstieg 4,0 Prozent. Carlo Gavazzi konnte die Verkäufe in allen drei geografischen Regionen Europa, Asien-Pazifik und Nordamerika steigern.

Schaltgeräte stark gefragt

Im Bereich Schaltgeräte erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um über 12 Prozent. Carlo Gavazzi profitiere zudem von einer weiterhin steigenden Nachfrage nach Energieüberwachungs-Produkten, wie es weiter in der Mitteilung heisst. So konnte die Gruppe die Verkäufe der Überwachungsgeräte um 6 Prozent steigern.

Auch die Sensorprodukte schnitten leicht besser ab als im Vorjahr. Einbussen musste die Gruppe allerdings im Bereich Feldbusse hinnehmen. Dies liege am rückläufigen Absatz jener Produkte, die bei Förderbändern im Bergbau eingesetzt werden.

Zuversichtlich für laufendes Jahr

Ins laufende Geschäftsjahr 2017/18 blickt das Management verhalten zuversichtlich. Angesichts der positiven konjunkturelle Entwicklung in den Märkten und des vorhandenen Auftragsbestands sei er verhalten optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, sagte Konzernchef Vittorio Rossi anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am Donnerstag in Zürich.

Im letzten Geschäftsjahr konnte Carlo Gavazzi 6,5 Prozent mehr neue Aufträge einsammeln als noch im Vorjahr. Der im Vergleich zum Vorjahr gesteigerte Auftragseingang werde sich über kurz oder lang auch im Umsatz niederschlagen, weshalb er zuversichtlich in die Zukunft schaue, sagte Rossi weiter. Wie sich das Geschäft im bisherigen Verlauf des ersten Quartals des laufenden Fiskaljahrs entwickelt hat, wollte er nicht sagen.

Die Weltwirtschaft habe wieder an Schwung gewonnen, schreibt das Unternehmen im Communiqué. Insbesondere in den Schwellenländern, aber auch in den Industriestaaten hätten sich die Konjunkturaussichten aufgehellt. Die Gruppe will daher die Chance packen und sowohl das Produkteangebot als auch das Vertriebsnetz ausbauen. (sda)

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