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ZUG: Coop eröffnet Karma-Laden im Bahnhof Zug

Coop hat am Dienstag in Zug ein ganz neues Ladenkonzept vorgestellt. In dem Geschäft finden sich ausschliesslich vegetarische und vegane Produkte – auch für den täglichen Bedarf.
Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung (links) und Silvio Baselgia, Leiter Frischprodukte, im neuen Karma-Shop im Bahnhof Zug. (Bild: PD)

Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung (links) und Silvio Baselgia, Leiter Frischprodukte, im neuen Karma-Shop im Bahnhof Zug. (Bild: PD)

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

Um 8 Uhr war es so weit: Der dicke pink Vorhang, der im Bahnhof Zug um ein Ladenlokal gespannt war, fiel, der Securitas- Wärter, der das Geschäft in den vergangenen Tagen bewacht hatte, trat zur Seite. Zum Vorschein kam, was schon in der vergangenen Woche in den Medien berichtet worden war (Ausgabe vom 23. Mai): der neue Karma-Laden von Coop. Es handelt sich dabei um ein neues Ladenkonzept des Detailhändlers. Die Zuger Filiale ist die erste ihrer Art in der Schweiz. Der Name stammt von der gleichnamigen Produkte­linie, die Coop 2013 lanciert hat.

Zu finden sind auf den 140 Quadratmetern ausschliesslich vegetarische und vegane Produkte. Angesprochen werden sollen mit dem neuen Konzept aber nicht nur Vegetarier und Veganer, sondern auch sogenannte Flexitarier, also Personen, die bewusst wenig Fleisch konsumieren. «Rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung verzichten bewusst einmal pro Woche auf Fleisch», führt Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung, aus. Er war zur Eröffnung nach Zug gekommen. Man setze ausserdem auf nachhaltige Produkte, ergänzt Silvio Baselgia, Leiter Frischprodukte bei Coop. «Rund ein Drittel der Lebensmittel ist bio oder mit dem Fair-Trade-Label von Max Havelaar zertifiziert. Etwa ein Drittel der Produkte im Karma-Laden ist vegan.»

Der Laden als Krönung

Angeboten wird im Karma-Laden beim Westausgang des Zuger Bahnhofs ein Vollsortiment. Will heissen: Es gibt sowohl Produkte für den sofortigen Konsum – wie etwa einen veganen Hotdog oder Sandwiches – als auch Grundnahrungsmittel für den täglichen Bedarf. In den Regalen finden sich Früchte, Gemüse, Milchprodukte, Ersatzprodukte wie Soja- oder Mandelmilch, Säfte, Getreide oder Pasta. Auch Wein und Bier sowie vegane oder vegetarische Kosmetikprodukte sind vorhanden. Angeboten werden Eigenmarken des Detailhändlers – unter anderem natürlich die Karma-Linie –, aber auch andere Markenprodukte, unter anderem auch solche aus der Region wie etwa Baarer Bier. In einer Ecke des Geschäfts können zudem Nüsse und Cerealien selber nach Bedarf abgefüllt werden – auch in selbst mitgebrachte Gefässe. Im Zentrum findet sich eine Insel mit dem Titel «Kochinspiration». Dort werden Rezepte des Foodblogs Fooby von Coop gleich mit den entsprechenden Zutaten ausgestellt. Entlang der Fensterfront beim Ausgang des Ladens gibt es eine Bar für die Gäste.

«Wir haben uns überlegt: Was sind die Trends, und was sind die Bedürfnisse der Kundschaft?», sagt Joos Sutter. Vor allem vegetarische und vegane Produkte würden einen unheimlichen Boom erleben. «Wir hatten mit der Produktelinie Karma grossen Erfolg. Als Krönung haben wir entschieden, einen Laden zu machen, in dem man sich für den Tagesbedarf an vegetarischen oder veganen Produkten eindecken kann», so Sutter weiter. Er selbst sei ein Flexitarier. «Mittags esse ich praktisch immer Salat, und ich achte auf eine gesunde Ernährung.»

«Idealer Standort und gute Kundschaft»

Für den Standort Zug habe man sich entschieden, weil man am Bahnhof ein Ladenlokal an einer super Lage zur Verfügung habe. «Es ist ein idealer Standort, und es gibt in Zug auch eine gute Kundschaft», ist Sutter überzeugt. In einem zweiten Schritt soll in Zürich ein Karma-Laden eröffnet werden. Wann und wo dies sein wird, ist allerdings noch nicht klar. «Das hängt davon ab, wie die Kundschaft nun auf diesen Laden reagiert», so Sutter.

Mit der Eröffnung des Karma-Ladens wird Coop zum Platzhirsch im Zuger Bahnhof. Es ist nämlich bereits die dritte Ladenfläche, die der Grossverteiler belegt. So gibt es beim Perron beim Gleis 3 bereits einen Coop. Vor einer Woche hat beim Perron des Gleises 4 direkt über dem Karma-Laden ausserdem ein «Coop to go» eröffnet.

Der neue Coop-Laden im Bahnhof Zug heisst Karma. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung (links) und Silvio Baselgia, Leiter Frischprodukte, im neuen Karma-Shop im Bahnhof Zug (Bild: PD)
Auf 140 Quadratmetern sind vegetarische und vegane Produkte zu finden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Angeboten wird ein Vollsortiment. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Will heissen: Es gibt sowohl Produkte für den sofortigen Konsum wie auch für den täglichen Bedarf. (Bild: PD)
In den Regalen finden sich Früchte, Gemüse, Milchprodukte, Ersatzprodukte wie Soja- oder Mandelmilch, Smoothies, Säfte, Getreide oder Pasta. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Auch diverse Brote sind in den Regalen zu finden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
Kunden können ihre Müesli selber abpacken. (Bild: Urs Flüeler / Keystone)
«Wir haben uns überlegt, was sind die Trends und was sind die Bedürfnisse der Kundschaft», sagt Joos Sutter, Vorsitzender der Coop-Geschäftsleitung. Vor allem vegetarische und vegane Produkte würden einen unheimlichen Boom erleben. «Wir hatten mit der Produktelinie Karma grossen Erfolg. Als Krönung haben wir entschieden, einen Laden zu machen in dem man sich mit dem Tagesbedarf an vegetarischen oder veganen Produkten eindecken kann», so Sutter weiter. (Bild: PD)
Smoothies (Bild: PD)
Die Produktelinie Karma ist für Coop bereits jetzt ein Erfolg. (Bild: PD)
Für den Standort Zug habe man sich entschieden, weil man am Bahnhof ein Ladenlokal an einer super Lage zur Verfügung habe. (Bild: PD)
Ein Schriftzug vor dem Laden. (Bild: PD)
Justin Peverini (31), Zürich: «Ich finde es super, denn so kann man ohne Schwierigkeiten gut essen. Ich bin kein Vegetarier, aber esse nicht so viel Fleisch. Ich komme sicher wieder hierhin einkaufen.» (Bild: PD)
Gabriela Kvet (25), Zug: «Ich finde es faszinierend, wie das Konzept Karma entstanden ist und gross wurde. Während des Studiums fanden wir es nicht so glücklich aufgezogen. Jetzt finde ich es super.» (Bild: PD)
Isabelle Reinhart (55), Zug: «Ich brauche nicht unbedingt einen solchen Laden. Ich habe auch bisher schon so eingekauft. Es ist aber praktisch, dass es vegetarische und vegane Produkte jetzt gebündelt an einem Ort gibt.» (Bild: PD)
Michael Rimpfl (29), Unterägeri: «Solche Produkte boomen, vor allem bio. Es ist sicher ein gutes Geschäft für Coop. Ich selbst bin hier etwas skeptisch. Ich glaube nicht, dass es wirklich gesünder ist, sondern einfach teurer.» (Bild: PD)
Issam Chatila (52), Oberengstrigen (ZH): «Ich finde das Konzept ganz gut, und der Laden sieht schön aus. Auch die Preise sind in Ordnung, wie ich finde. Ich freue mich, wenn der erste Laden in Zürich eröffnet wird.» (Bild: PD)
18 Bilder

Im Bahnhof Zug gibts jetzt «Karma»

Blick ins Gemüse-Regal mit den gekühlten Frischprodukten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Blick ins Gemüse-Regal mit den gekühlten Frischprodukten. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Frischprodukte waren auf Kundschaft. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Frischprodukte waren auf Kundschaft. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Müesli können im Karma-Shop selber abgefüllt werden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Müesli können im Karma-Shop selber abgefüllt werden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Blick in den 140 Quadratmeter grossen Laden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Blick in den 140 Quadratmeter grossen Laden. (Bild: Urs Flüeler / Keystone (Zug, 30. Mai 2017))

Ein Schriftzug im Bahnhof Zug weist auf den neuen Laden hin. (Bild: PD)

Ein Schriftzug im Bahnhof Zug weist auf den neuen Laden hin. (Bild: PD)

Auch Buddha-Bowl... (Bild: PD)

Auch Buddha-Bowl... (Bild: PD)

... oder Smoothies werden zum Verkauf angeboten. (Bild: PD)

... oder Smoothies werden zum Verkauf angeboten. (Bild: PD)

Grafik des neuen Ladenkonzepts von Coop im Bahnhof Zug. (Bild: PD)

Grafik des neuen Ladenkonzepts von Coop im Bahnhof Zug. (Bild: PD)

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