ZUG: CVP setzt auf Hegglin, Villiger und Pfister

Die Parteileitung der CVP des Kantons Zug hat sich für die Wahlen am 5. Oktober hohe Ziele gesetzt. Ob sie ihre Vormachtsstellung behaupten kann, ist ungewiss.

Freddy Trütsch
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Die Kandidaten: Beat Villiger (links), Martin Pfister, Peter Hegglin. (Bild: PD)

Die Kandidaten: Beat Villiger (links), Martin Pfister, Peter Hegglin. (Bild: PD)

Die Marschrichtung der CVP ist klar: Wenn es nach Meinung der Parteileitung geht, wird sie mit drei Kandidaten in den Regierungsratswahlkampf steigen. Nämlich mit den beiden Bisherigen Beat Villiger und Peter Hegglin sowie Parteipräsident und Kantonsrat Martin Pfister aus Baar. CVP-Wahlkampfleiter Gerhard Pfister erklärte, weshalb er den Delegierten am 12. März bei der Nominationsversammlung dieses Trio vorstelle: «Wählen heisst auch aus-wählen. Wenn alle Parteien, die im Regierungsrat vertreten sind, nur mit ihren bisherigen Amtsinhabern kommen, das das Zuger Volk unter Umständen keine richtige Auswahl.» Ein Dreierticket sei deshalb nicht überheblich. «Im Gegenteil», so Pfister, «dem Wähler keine bürgerliche Alternative vorzuschlagen, wäre überheblich.»

Die Zielsetzungen der CVP für die Gesamterneuerungswahlen vom kommenden Herbst sind anspruchsvoll. Zumal niemand genau weiss, wie sich das neue Wahlsystem (Doppelter Pukelsheim) auswirkt. Anzunehmen ist, dass vor allem die grossen Parteien den einen oder anderen Sitz verlieren könnten. Die Messlatte liegt bei der CVP entsprechend hoch, denn man will stärkste Fraktion im Kantonsrat bleiben.