ZUG: Darf beim Zurlaubenhof gebaut werden?

Das Siegerprojekt für den Zurlaubenhof findet Lob beim Zuger Heimatschutz. Doch da gibt es einen Misston.

Christian Volken
Drucken
Teilen
Siegerprojekt «Lilie»: Alt und neu werden durch einen Platz miteinander verbunden. (Bild: Visualisierung PD)

Siegerprojekt «Lilie»: Alt und neu werden durch einen Platz miteinander verbunden. (Bild: Visualisierung PD)

Seit Anfang Oktober weiss man, wie es auf em grossen Umschwung des Herrschaftssitzes Zurlaubenhof in Zug weitergehen soll: Die Besitzer haben in einem Wettbewerb unte 15 eingereichten Arbeiten das Siegerprojekt erkoren. Diese Dient nun als Basis für die Ausarbeitung eines Bebauungsplans. Ursprünglich hatte sich der Zuger Heimatschutz gegen eine Verbauung eingesetzt. Nun findet er lobende Worte für die bisherige Umsetzung der Bauabsichten. Allerdings tönt der Heimatschutz an, dass es Probleme geben könnte: Man müsse abklären, in wieweit das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) berücksichtigt worden sei.

Eben jenes Inventar könnte zum Stolperstein für die ganze Überbauung werden. Dieser Ansicht ist zumindest ein Leserbriefschreiber: Der Zurlaubenhof sei gemäss ISOS kein Baugebiet.