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ZUG: Das erste Hindernis ist geschafft

Die IG Mountainbike hat innert weniger Tage 35'000 Franken für den Biketrail gesammelt. Nun hofft sie, dass in den nächsten Wochen noch etwas mehr zusammenkommt.
Samantha Taylor
Die Finanzierung des Zugerbergtrails ist beinahe gesichert. (Bild Lukas Blaser)

Die Finanzierung des Zugerbergtrails ist beinahe gesichert. (Bild Lukas Blaser)

Samantha Taylor

Das Ergebnis ist schon fast rekordverdächtig: Innert weniger Tage hat die Zuger IG Mountainbike ihr Ziel erreicht. Vorgenommen haben sich die Zuger Biker, innert 80 Tagen mindestens 35 000 Franken mittels Crowdfunding auf der Plattform «I believe in you», zu Deutsch «Ich glaube an dich», für den Biketrail auf dem Zugerberg zu sammeln (wir berichteten). Gestartet haben sie mit der Sammelaktion am 13. November. Und bereits nach vier Tagen war das Hindernis geschafft, und die 35 000 Franken waren zusammengekommen. Und noch mehr: Gestern Nachmittag belief sich der gespendete Betrag auf fast 41 000 Franken von 222 Unterstützern, die sich an der Finanzierung des Biketrails beteiligen wollen. Die Beträge reichen dabei von Kleinstspenden von 20 bis zu ansehnlichen Beiträgen von 2500 Franken. Beteiligt haben sich unter anderem auch Zuger Vereine wie Zug Sports, der das Boardstock-Festival organisiert, der Verband der Zuger Raiffeisenbanken oder Zuger Bikeshops. Aber auch prominente Einzelspender wie der Chamer Radrennfahrer Gregory Rast sind darunter.

Breit abgestützt

«Dass wir innert so kurzer Zeit einen solch stattlichen Betrag zusammengebracht haben, freut uns natürlich sehr. Damit hätten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet», sagt Christoph Jans, Präsident der IG Mountainbike. Dass das Vorhaben derart breit abgestützt sei und bei so vielen Leuten Zuspruch finde, freut die Verantwortlichen umso mehr. «Wir haben einerseits von Personen aus der IG Unterstützung erhalten, andererseits aber auch von Leuten, von denen wir lange nichts mehr gehört haben und sogar von Auswärtigen, etwa aus den Kantonen Schwyz, Zürich oder Luzern, die wir gar nicht kennen», sagt Jans. Der grosse Zuspruch zeige auch, dass es im Kanton Zug und in der Umgebung durchaus ein echtes Bedürfnis nach einem Biketrail gebe.

Die Aktion geht weiter

Trotz des grossen Erfolgs ist die IG Mountainbike noch nicht an ihrem endgültigen Ziel angelangt. Denn für den Bau des Biketrails fehlten ihr bis Mitte November insgesamt 54 000 Franken. «Wir haben bei der Spendenaktion die Limite bei 35 000 angesetzt, weil wir befürchtet haben, dass wir 50 000 nicht schaffen. Wir wollten auf keinen Fall, dass das Geld verloren gehen könnte», erklärt Jans. Denn das Prinzip des Crowd-fundings funktioniert nach dem Motto: alles oder nichts. Wer innert der gesetzten Frist den eigens vorgegebenen Mindestbetrag nicht erreicht, der erhält keinen Franken. Das Geld geht zurück an die Spender. Der IG Mountainbike kann das nun nicht mehr passieren. «Die Spender können jetzt sicher sein, dass ihr Beitrag dem Trail zugutekommt, auch diejenigen, die jetzt noch spenden wollen», sagt Jans. Die Sammelaktion läuft noch 67 Tage. «Wir hoffen, dass wir in dieser Zeit möglichst nahe an die 54 000 Franken herankommen», so Jans.

Die gesamten Kosten für den 2,1 Kilometer langen Biketrail auf dem Zugerberg belaufen sich auf rund 600 000 Franken. Einen wesentlichen Teil der Kosten finanzieren die Korporation Zug, Sponsoren sowie der Kanton aus dem Lotteriefonds. Mit den Bauarbeiten würde gemäss Christoph Jans im Frühling begonnen, sobald kein Schnee mehr liegt. Jans: «Ziel ist nach wie vor, dass wir den Trail im Mai eröffnen können.»

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