Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Das Gluscht-Festival geht ordentlich durch den Magen

Das Street-Food-Festival Gluscht hat am Wochenende am Vorstadtquai Halt gemacht – und geschmacklich voll und ganz überzeugt.
Norbv und Chime Karma bereiten tibetische Spezialitäten für die Besucher zu. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)

Norbv und Chime Karma bereiten tibetische Spezialitäten für die Besucher zu. (Bild: Roger Zbinden / Neue ZZ)

Süss, sauer, deftig oder locker-leicht – das Street-Food-Festival Gluscht hat am Wochenende wieder Tausende Geniesser verzaubert. Viele bunte Stände sind am Zuger Landsgemeindeplatz aufgestellt und locken die Besucher mit spannenden Gerichten. «Ich bin hier, weil ich gerne esse. Weil ich gerne gut esse», erklärt Marisa Felder aus Steinhausen schmunzelnd, die ein ähnliches Fest bereits aus Luzern kennt und dieses so toll fand, dass sie unbedingt auch in Zug vorbeischauen musste.

Älplermagronen und Lammcurry

Bereits vor dem Anbiss am Samstag um 12 Uhr schlendern viele Besucher durch die Reihen und werfen einen Blick auf alles, was nachher auf den Teller kommt. Neben der traditionellen Schweizer Küche wie Älplermagronen oder Cervelats werden auch viele ausländische Köstlichkeiten angeboten: Vom afrikanischen Kontinent gibt es Bohnen, Italien verzaubert mit Pizza und Pasta, Frankreich tischt verschiedenste Sorten von Flammkuchen auf, aus China kommt knusprig gebratene Ente, und auch indisches Lammcurry darf nicht fehlen. Von überall her duftet es so fein, dass dem einen oder anderen wohl das Wasser im Mund zusammenläuft. «Es gibt hier eine unglaubliche Vielfalt an Speisen. Das finde ich sehr spannend und vor allem unheimlich lecker», verrät Rahel Felder aus Menzingen.

Natürlich gibt es auch leichte Varianten, wie beispielsweise eine Vielzahl an saftigen Früchten oder frischen Fischen. Und die süsse Nachspeise rundet den Besuch perfekt ab. Hierzu sind Waffeln oder eine Kugel Eis die perfekte Wahl.

Das Auge isst mit

«Obwohl ich selber sehr gerne koche, bin ich dann doch auch froh, einmal einfach geniessen zu dürfen», meint Sarah Meier aus Luzern lachend, die sonst gut und gerne für ihre vierköpfige Familie kocht. Und die Speisen schmecken jeweils nicht nur unwiderstehlich, sie sind auch was fürs Auge; die kunstvoll geschnitzten Früchte verzaubern manch einen.

Ziel der Gluscht ist es nicht, von einer grossen Portion satt zu werden, sondern dass viele kleine Speisen probiert und gekostet werden können. Aber die beinahe 200 verschiedenen Gerichte wird man wohl dennoch nicht alle schaffen. Ausserdem darf es eine Spezialität bloss einmal geben; sonst würde die Angelegenheit wohl etwas langweilig werden. Frisch und lecker, so lautet die kurze Devise.

Um 12 Uhr gibt es schliesslich kein Halten mehr, und alles, was geht, wird gekostet. «Heute vergessen wir die Sommerfigur, für die trainiere ich dann morgen wieder. Ich werde heute einfach geniessen», sagt Stefan Klein aus Schwyz. Genuss müsse schliesslich auch mal sein. Und das ist es mit Sicherheit. Unter strahlend blauem Himmel, bei Sonne und warmen Temperaturen wird fleissig gekostet, diskutiert und bewertet. Nachschub wird hin- und hergereicht, damit die vielen Geniesser an der Zuger Seepromenade auch ganz auf ihre Kosten kommen.

Vanessa Varisco

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.