Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Das Kellertheater fest in Frauenhand

Eine ganze Woche lang bestimmt frau das Geschehen im Burgbachkeller. Das breite Programm ist so sinnlich wie komisch und tiefgründig.
Slam-Poetry-Frau Lara Stoll (Bild: PD)

Slam-Poetry-Frau Lara Stoll (Bild: PD)

Im Theater im Burgbachkeller schwingt demnächst hauptsächlich das weibliche Geschlecht das Zepter – die Bühne ist mit acht Veranstaltungen komplett in Frauenhand. Es sind Darbietungen und Anlässe von und mit Frauen; aber selbstverständlich nicht nur für Frauen.

Die «Frauenwoche» im Burgbachkeller startet am Samstag, 3. März, 20 Uhr, mit «Stimmgewaltig». «Byrdland», «Dusties» und «Magnolian Era» nennen sich drei Duos, bestehend aus je zwei jungen Zuger Musikerinnen. Sie führen singend und musizierend durch den Abend. Von Blues-Folk über vergessene Lieder bis zu populären Coversongs reicht das breite Repertoire.

Am Sonntag, 4. März, um 11 Uhr erzählt das Tösstaler Marionettentheater die Geschichte von Augustine, wie sie davon träumt, einmal wie ihr Mann, der «Dumme August», im Scheinwerferlicht der Zirkusmanege zu stehen. Das kleine, aber feine Stück eignet sich für Kinder ab vier Jahren.

Dann ist es wieder Zeit für den traditionellen «Schrägen Mittwoch». Dieser startet am Mittwoch, 7. März, um 20 Uhr mit wahrhaftiger Ladypower. Barbara Stehli und Nina Maria alias «Die Scharlatanten» moderieren die offene Bühne mit dem spontanen Varieté. Bis zu acht Nummern werden die beiden Tanten auf die Bühne lassen. Und darunter könnten sich natürlich auch Vertreter des männlichen Geschlechts finden. Das Sagen aber haben die Scharlatanten.

Mit ihrem geübten, schlagfertigen Mundwerk sorgt am Donnerstag, 8. März, 20 Uhr, Lara Stoll für Stimmung. Die mehrfache Slam-Poetry-Meisterin aus der Ostschweiz bringt nun den zweiten Teil ihres Programms «Krisengebiet» auf die Bühne. Als «zeitgenössische Lesung» angepriesen, wird man bei der Präsentation einiges einstecken müssen. Im Anschluss an Stolls Slam-Poetry sorgt das Trío 9 de julio für einen etwas dezenteren Ton. Musik voll Sehnsucht, Melancholie, aber auch Lebensfreude spiegelt klingend die Seele Argentiniens wider.

Ein «halbes» Puppentheater ist «Alf» mit Delia Dahinden und Anna Karger. Am Freitag, 9. März, um 20 Uhr schlüpfen die beiden Frauen als Menschen in die Rolle von Bibliothekarinnen, die den beiden windigen Verkäufern Fred und Hermann – diese hingegen werden von lebensgrossen Puppen verkörpert – anhand von Büchern tief in die Seele blicken. Allerhand Abgründe tun sich auf. Besiegelt wird die Frauenwoche im Burgbachkeller mit dem Maximtheater am Samstag, 10. März, um 20 Uhr. Die transkulturelle, generationenübergreifende und interdisziplinäre Theatergruppe aus dem Zürcher Langstrassenquartier geht mit «Who the hell is Heidi?» auf Identitätssuche. Sechs Frauen mit unterschiedlichen Nationalitäten tauschen sich über ihre Hintergründe aus. Tragisches und Komisches geht Hand in Hand. Nach und nach zeigt sich: Wo haben sie Gemeinsamkeiten, und wo sind sie grundverschieden?

Fotoausstellung zum Thema

Die gesamte Frauenwoche wird von der Ausstellung «Momentaufnahmen» umrahmt. Im Foyer des Burgbachkellers zeigen Frauen aus Zug fotografische Arbeiten. Die Vernissage findet statt am Samstag, 3. März, von 17 bis 19.30 Uhr. Die Ausstellung endet mit der letzten Veranstaltung der Frauenwoche. (fae)

Hinweis

www.burgbachkeller.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.