ZUG: «Das Kunsthaus soll beim Volk verankert sein»

So langsam geht es ans Eingemachte. Jetzt kann die Zuger Bevölkerung in Sachen Kunsthaus-Bau ein Wörtchen mitreden.

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Die Sportanlage Schützenmatt: Hier soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Sportanlage Schützenmatt: Hier soll das neue Kunsthaus entstehen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wird die geplante kantonale Richtplananpassung vom Kantonsrat abgesegnet, ist der Bau des neuen Kunsthauses auf einem guten Weg. Nun kann erst einmal die Bevölkerung aktiv werden – im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens – und Vorschläge und Anregungen zum Bauprojekt einreichen.

Aus diesem Grund bekräftigt Martin Elbel, Präsident der Stiftung Freunde Kunsthaus Zug, dass das «neue Kunsthaus beim Volk verankert sein soll». Er plant Ende Oktober eine öffentliche Veranstaltung, «um mit einem grösseren Kreis an Interessierten in einen Dialog zu treten».

Dies nicht nur, um die Nähe zum traditionellen Kunsthauspublikum zu suchen, sondern um aufzuzeigen, wie man ein möglichst breites Spektrum an Besuchern fürs neue Kunsthaus am See gewinnen kann. Für Elbel sind dafür nicht nur ein Café und ein Mehrzwecksaal für Musikveranstaltungen und Lesungen im künftigen Kunsthaus baulich wünschenswert. Er will auch dafür Sorge tragen, dass für die Jugendlichen auf dem Schützenmattareal eine Lösung gefunden werden kann.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.

Der Bericht zur Anpassung des Richtplans ist bis 10. November im Internet unter www.zug.ch/raumplanung einzusehen.