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ZUG: Dem Bund ist der Stadttunnel zu teuer

950 Millionen Franken für die Lösung der Verkehrsprobleme in der Stadt. Das sei Luxus, findet man in Bern.
Christian Glaus
Der Bund will den Tunnel unter der Stadt nicht mitfinanzieren. Und fragt nach alternativen Lösungen der Verkehrsprobleme in und um Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Bund will den Tunnel unter der Stadt nicht mitfinanzieren. Und fragt nach alternativen Lösungen der Verkehrsprobleme in und um Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Gut ist die Stimmung in der Zuger Politik, wenn es um den Bau des Stadttunnels geht. Jahrzehntelang wurde nach der geeigneten Lösung gesucht, bis nun das millionenschwere Projekt vorliegt. 950 Millionen Franken kostet die Röhre mit vier Portalen und unterirdischem Kreisel gemäss Planung der Regierung. Bis vor kurzem ungeklärt war die Frage, ob sich auch der Bund beteiligen wird. Nun steht fest: Nein. Die Begründung ist ebenso kurz und knapp: «Zu teuer». Dass zu einem späteren Zeitpunkt, dem Agglomerationsprogramm der dritten Generation, doch noch Gelder gesprochen werden, ist möglich – aber eher unwahrscheinlich.

Der Bund attestiert dem Stadttunnel mit ZentrumPlus einen respektablen Nutzen. Er wird mit elf von maximal zwölf Punkten bewertet. Für die Entlastungswirkung erhält der Stadttunnel acht von neun möglichen Punkten. «Wir anerkennen den Handlungsbedarf in Zug, um die Verkehrsproblematik in den Griff zu bekommen», sagt Jürg Blattner, Leiter der Sektion Agglomerationspolitik beim Bundesamt für Raumentwicklung. Aber der Bund ist ganz offensichtlich der Meinung, dass man die Stadt Zug auch mit weniger Geld vom Verkehr entlasten könnte. «Gibt es Alternativen zum Stadttunnel?», fragt Blattner. «Dies konnte der Kanton Zug mit den eingereichten Unterlagen noch nicht schlüssig aufzeigen.»

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