Zug denkt über grösseres Salzlager nach

Die Stadt Zug wartet auf Salz-Nachschub. Und überlegt sich, wie die Knappheit nächsten Winter verhindert werden könnte.

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Ein Salzfahrzeug unterwegs auf beim Hertiquartier. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ein Salzfahrzeug unterwegs auf beim Hertiquartier. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Fast könnten trotz der tiefen Temperaturen sommerliche Feriengefühle aufkommen. Denn auf den Strassen der Stadt Zug liegt zurzeit Meersalz. Zug hat 55 Tonnen davon aus Italien importieren lassen, um den Winterdienst gewährleisten zu können. Knapp die Hälfte davon wurde in Zug bereits gestreut.

Die Stadt hat das Meersalz gekauft, obwohl die eigenen Lager noch nicht geleert sind. An einem schneereichen Tag braucht Zug bis zu 8 Tonnen Salz, an Spitzentagen waren es auch schon mal 20 Tonnen.

Aber man könnte doch grundsätzlich die Lagerkapazität der Stadt erhöhen, also genügend Salz für einen gesamten Winter anschaffen? «Wenn die Rheinsalinen ihre Kapazität nicht ausbauen, müssen wir uns wirklich überlegen, ob wir nicht selber längerfristig ein grösseres Lager füllen wollen», sagt Zugs Bauchefin Andrea Sidler. Doch dies funktioniere nur, wenn auch die anderen Gemeinden ihre Kapazitäten erhöhten. «Ansonsten wird die Stadt wohl aushelfen müssen und kann schliesslich den eigenen Bedarf nicht decken.» Deshalb wäre eine kantonale Lösung angezeigt, so Sidler.

Yvonne Anliker; rem

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.