ZUG: Der Kanton ist auf die Littering-Saison vorbereitet

Die Fachstelle Littering hat sich für die warmen Monate gewappnet. Dabei stehen die Bussen nicht im Vordergrund.

Samantha Taylor
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Bei der Fachstelle sucht man auch das Gespräch mit Jugendlichen. (Archivbild Werner Schelbert)

Bei der Fachstelle sucht man auch das Gespräch mit Jugendlichen. (Archivbild Werner Schelbert)

Die Tage werden länger, die Temperaturen milder, und die Leute zieht es vermehrt ins Freie: Der Frühling hat begonnen und damit auch die LitteringSaison. Es ist die erste, in der die Polizei Abfallsünder direkt mit 100 Franken büssen kann. Bei der Fachstelle Littering, die die Aktivitäten koordiniert, ist man parat für die Saison. «Wir haben uns in den letzten Monaten intensiv darauf vorbereitet», sagt Roger Naef, Leiter der Fachstelle. Grundsätzlich gehe es darum, ein Paket an ganzheitlichen Massnahmen umzusetzen, erklärt er. Zu diesen gehört unter anderem der zweite Teil der Plakatkampagne. Weiter führt man seitens der Fachstelle Gespräche mit diversen Take-away-Betrieben. Im Zentrum steht die Frage, wie das Verpackungsmaterial reduziert werden könnte. «Im Sommer wollen wir so etwas wie einen runden Tisch zu diesem Thema durchführen», sagt Naef. In Zusammenarbeit mit den gemeindlichen Werkhöfen wurde zudem die Entsorgungsinfrastruktur in den vergangenen Monaten überprüft und optimiert. Ausserdem, so Naef, werden Polizei und Sicherheitsassistenten bei ihren Rundgängen nun vermehrt ein Auge auf Abfallsünder haben.