ZUG: «Der Verein wird vom Kommando toll unterstützt»

Am Samstag findet die 138. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug mit dem Fackelzug statt. Vereinspräsident Roman Jenny verrät, wie er sein erstes Präsidialjahr erlebt hat.

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FFZ-Präsident Roman Jenny im Feuerwehrgebäude in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (14. Januar 2017))

FFZ-Präsident Roman Jenny im Feuerwehrgebäude in Zug. (Bild: Stefan Kaiser (14. Januar 2017))

Für einmal ist es in diesem Jahr nicht das Casino, in dem die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) ihre Generalversammlung abhält. Dies, weil das Casino derzeit saniert wird. Die 138. Versammlung der FFZ wird am Samstag im Restaurant Five Moods im Siemens-Areal durchgeführt. Letztmals an einem anderen Ort war übrigens die 100-Jahre-FFZ-Jubiläumsgeneralversammlung, die 1979 in der alten Landis + Gyr-Kantine gefeiert wurde.

Anders als 2016 findet heuer auch wieder der traditionelle Fackelzug statt. Dieser fiel im letzten Jahr der Anti-WEF-Demonstra­tion auf dem Bundesplatz zum Opfer. Heuer nun beginnt er um 17.45 Uhr auf dem Bundesplatz und endet beim Casino.

Positiver und negativer Höhepunkt

Hauptverantwortlich für die Generalversammlung ist der Präsident der FFZ. Dieses Amt bekleidet seit einem Jahr Roman Jenny. Nebst der GV sei es vor allem auch das Seefest, das ihn zeitlich beanspruche, sagt der 28-Jährige. Und dieses sei im vergangenen Jahr sowohl sein positiver als auch sein negativer Höhepunkt gewesen, wie er verrät. «Das Fest hat wie geplant funktioniert, war aber wegen des schlechten Wetters nur mässig besucht», erzählt Jenny. Es sei ein tolles Erlebnis gewesen, zu sehen, wie die vielen Leute ihre zahlreichen Aufgaben angepackt und erfolgreich gemeistert hätten, ergänzt er: «Die Kameradschaft und Verbundenheit in der FFZ ist ausserordentlich gut.»

Auch die kommende Generalversammlung habe einiges an Arbeit gebraucht, sagt Jenny. Denn nebst dem üblichen Programm bringe der neue Ort im «Five Moods» zusätzliche Arbeit. «Die Technik ist anders als im Casino und muss entsprechend angepasst beziehungsweise ergänzt werden.»

«Die Zusammenarbeit ist super»

Als Präsident der FFZ steht Jenny zwar dem Verein vor, doch einige seiner Vereinskameraden sind Angestellte des städtischen Feuerwehramtes, zwei davon sind zudem Mitglied des Kommandos. Und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Kommando? «Die Zusammenarbeit ist super. Der Verein wird vom Kommando und auch vom Feuerwehramt toll unterstützt, die Aufgaben sind dabei ganz klar verteilt. Doch man merkt: Alle sind stolze FFZler und machen alles für den Verein und das Vereinsleben – auch die verschiedenen Korps und Löschzüge.»

Das erste Jahr als FFZ-Präsident sei ausgesprochen arbeits­intensiv und sehr positiv gewesen, beantwortet Jenny die entsprechende Frage. Und er fügt an: «Ich bereue nicht, für das Präsidium zugesagt zu haben.»

«Denn dort fühlen wir uns zu Hause»

Als Ziel des laufenden Jahres nennt Jenny die Überarbeitung und Professionalisierung der Organisation des Zuger Seefests. «Das ist ein grosser Brocken, der uns aber künftig vieles erleichtern wird.» Und natürlich hoffe er, dass die übernächste Generalversammlung wieder im Casino stattfinden werde. «Dort fühlen wir uns zu Hause.»

Wie lange will Roman Jenny die FFZ präsidieren? «Darüber habe ich noch nicht nachgedacht», sagt er. «Zumindest aber so lange, wie es mir Spass macht und es mir mein Privatleben und die Arbeit erlauben.» Sein Vorgänger habe ihm den Tipp gegeben, frühzeitig einen Nachfolger zu suchen, verrät der Stadtzuger. Denn dies sei oftmals schwierig. Aktiv geworden ist Jenny dies­bezüglich allerdings noch nicht.

 

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Hinweis

Vor dem Fackelzug, der um 17.45 Uhr auf dem Bundesplatz startet und beim Casino endet, spielen ab 17.15 Uhr die Swiss Highland Pipers and Friends auf dem Bundesplatz.