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ZUG: Die Jungen Grünen fordern den Verzicht aus Vorsicht

Die Jungen Alternativen fordern, das beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug auf eine Flugschau verzichtet wird. Für das Organisationskomitee ist eine solche Veranstaltung aber derzeit nur eine Option.
Marco Morosoli
Das PC-7 Team zeigt das Programm «Diamant». (Bild: Schweizer Luftwaffe)

Das PC-7 Team zeigt das Programm «Diamant». (Bild: Schweizer Luftwaffe)

Marco Morosoli

marco.morosoli@zugerzeitung.ch

Das nächste Eidgenössische Schwing- und Älplerfest scheint auf den ersten Blick noch weit weg zu sein. (Es findet vom 23. bis 25. August 2019 in Zug statt.) Dieser Eindruck täuscht. Die Vorbereitungsarbeiten für den Grossanlass laufen hinter den Kulissen seit längerem auf Hochtouren. «Ich bin sehr erfreut, wenn ich sehe, mit wie viel Einsatz in den verschiedenen Abteilungen gearbeitet wird. Doch dies ist auch notwendig, denn uns bleiben nur noch gut zwei Jahre Zeit», sagt der Zuger Finanz­direktor Heinz Tännler. Er steht dem Organisationskomitee vor.

Noch bevor das Rahmenprogramm des Eidgenössischen bekannt ist, haben die Junge Alternativen Zug eine Forderung an die Adresse der Organisatoren gerichtet: «Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zug soll auf eine Flugschau der Schweizer Armee verzichtet werden.» Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung. «Der Schwingsport hat mit einer PR-Show der Luftwaffe rein gar nichts zu tun», sagt Konradin Franzini zur Begründung der Einwendung. Er ist Co-Präsident der Jungen Alternativen Zug.

Franzini nimmt dabei Bezug auf einen Vorfall an den Ski-Weltmeisterschaften in St. Moritz. Dort hat am vergangenen Freitag ein Flugzeug einer Armeeflugstaffel ein Tragseil einer Fernsehkamera heruntergerissen. Diese ist dann in den Zielraum gefallen. Menschen sind dabei nicht zu Schaden gekommen. «Diese Show hat nur dank grossem Glück nicht mit einer Katastrophe geendet», schreiben die Jungen Alternativen in ihrer Medienmitteilung zum Vorfall im Engadin. Mit Nachdruck verlangen die Alternativen deshalb ein Bekenntnis des Organisators «zu einem Schwingfest ohne gefährliche Flugschau».

Das Rahmenprogramm ist noch nicht fixiert

Heinz Tännler, der OK-Chef des Eidgenössischen in Zug, sagt: «Wir sind noch nicht so weit, bereits über Details des Rahmenprogramms berichten zu können. Deshalb war auch eine Flugschau über Zug bisher kein Thema in unseren Diskussionen.» Würde man eine solche Vorführung ins Programm nehmen, so versichert Tännler, stände die Sicherheit natürlich an oberster Stelle. So könne eine solche Flugschau ja über dem Zugersee stattfinden, wie das beim Seefest der Fall gewesen ist. Heinz Tännler sagt aber: «Für mich ist eine Flugschau nicht von vornherein ausgeschlossen, hat aber nicht oberste Priorität.» Weiter als beim Rahmenprogramm sind die Organisatoren beim Camping. «Wir haben die Verträge mit den Landbesitzern unterschrieben», sagt der OK-Chef. Wie Tännler versichert, läuft auch das Sponsoring «sehr gut». Es gäbe Überlegungen, die Anzahl der Königssponsoren von sechs auf acht zu erhöhen. Derzeit sei, so Tännler, die Verkehrslogistik ein zentrales Thema: «Unser Anspruch ist, möglichst viele Schwingfestbesucher dazu zu bewegen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zug zu reisen.» Aus diesem Grund seien Gespräche mit den SBB und dem Eidgenössischen Schwingerverband im Gange.

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