ZUG: Die «Nabucco»-Veranstalter werden gerügt

Die Stadt Zug und Zug Tourismus haben Stellung bezogen zur Kritik an der Aufführung von «Nabucco». Sie ziehen den Veranstalter zur Verantwortung.

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Szene aus der Aufführung von «Nabucco». (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Szene aus der Aufführung von «Nabucco». (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

«Für die Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns bei den vielen Besuchern, welche keinen Sitzplatz mehr finden konnten, sich während der Vorstellung durch den Umgebungslärm gestört fühlten oder mit der Akustiktechnik des Veranstalters nicht glücklich wurden». Dies schreiben Zug Tourismus und die Stadt Zug in einer gemeinsamen Medienmitteilung, in der sie Stellung zu den erhobenen Vorwürfen beziehen.

«Maximal 1000 Tickets»
Allerdings sei die grosse Anzahl der Gäste bis kurz vor der Aufführung nicht bekannt gewesen. Der Veranstalter «Point Event» sei für die Berechnung der Sitzplätze verantwortlich gewesen. Aufgrund der abgegebenen Planskizze hätte klar sein müssen, dass maximal 1000 Tickets hätten verkauft werden sollen.

Der Veranstalter hätte am Veranstaltungstag über die Anzahl verkaufter Tickets informiert. Um allen Kunden die bereits bezahlt hatten, einen Platz zu ermöglichen, wurde dem Veranstalter schliesslich das Aufstellen der zusätzlich benötigten Sitzreihen bewilligt. Dies in der Annahme, dass viele Gäste zu weit weg von der Bühne sitzen würden und der Gastronomie­bereich auf dem oberen Landsgemeindplatz zu Klangeinbussen führen wird.

Die Stadt Zug und Zug Tourismus beklagen, «dass die klar definierten Spielregeln seitens Organisatoren nicht vollständig eingehalten wurden». In Zukunft würden bei ähnlichen Anfragen noch klarere Spielregeln vereinbart, wie beispielsweise nummerierte Sitzplätze.

ost