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ZUG: Die «Neuzeit-Kolins» sind zurück

Die vier Rapper von Zuger Shuger haben im «Biggies» zum ersten Mal ihr neues Album aufgelegt. Dass der Entstehungsprozess dafür ganze drei Jahre dauerte, hat seine guten Gründe.
Julian Feldmann
Zuger Shuger (v. l.): Cédi Guldin, Manuel Hosang, Reto Müller und Thomas Murer.Bild: W. Schelbert (28. 10. 2016)

Zuger Shuger (v. l.): Cédi Guldin, Manuel Hosang, Reto Müller und Thomas Murer.Bild: W. Schelbert (28. 10. 2016)

«Wir sind ab und zu hier», sagt Thomas Murer, der sich unter dem Namen «Tomahawk» in der Zuger Hip-Hop-Szene etabliert hat. Er steht vor dem «Biggies» am Bundesplatz und hält das brandneue Zuger-Shuger-Album in der Hand. «Hier herrscht eben ein guter Vibe», pflichtet ihm Manuel Hosang, besser bekannt als «Frisk», bei. Tatsächlich: Die Stimmung ist entspannt an diesem Abend. Im Bauch des Lokals stehen sie – alle, die ihr Puzzleteil zum Gesamtwerk beigetragen haben – und stossen mit einem guten Tropfen an, während im Hintergrund das Album «6300» läuft. Im Mittelpunkt: Tomahawk, Freshe (Reto Müller), Frisk und Freddy K (Cédéric Guldin) – die vier, die seit 2005 unter dem Namen Zuger Shuger gemeinsame Sache machen.

Nach den EP in den Jahren 2005 und 2013 wurde es ruhiger um die Gruppe. Jetzt sind sie wieder da. «Zuger Shuger sind zurück», freut sich Frisk, «wir sind wieder am Start.» Wobei – wirklich weg waren sie nicht. «Wir haben nie den Draht verloren», betont Frisk. Vor drei Jahren hätten sie dann zueinander gesagt: «Komm, wir machen ein Album.» Warum, das weiss keiner mehr so genau. «Jeder hatte gerade seine Soloprojekte hinter sich. Die logische Schlussfolgerung war, gemeinsam eine Platte aufzunehmen», führt Tomahawk aus. Für dieses erste Album haben sich die Rapper viel Zeit gelassen. «Der Entstehungsprozess hat drei Jahre gedauert, weil wir lange nicht zufrieden waren.»

Ein Meilenstein sei die einwöchige Reise ins Wallis gewesen, die sie im April 2015 in Angriff nahmen, um an Beats und Texten zu feilen. «Danach wussten wir, wo es langgeht», schildert Tomahawk. Jetzt, wo sich 2016 dem Ende zuneigt, sei der Tonträger ausgereift: «Wir werden viele überraschen mit dem Album. Das ist das Beste, was wir je gemacht haben», ist sich Frisk sicher.

Zug auf die Landkarte bringen

Zuger Shuger und der Albumname «6300» – kein Wunder, dass Frisk sagt: «Wir sind Lokalpatrioten» – «Neuzeit-Kolins», scratcht DJ Freddy K dazwischen. «Wir wollen Zug auf die Landkarte bringen», so Frisk weiter. «Es geht im Rap auch darum, seine Herkunft, seine Stadt zu ‹representen›. Jeder Winkel hier erzählt seine Geschichte», sagt Tomahawk. Freddy K meint: «Wir wollen Erinnerungen wecken. Viele, die hier aufgewachsen sind, erkennen sich in den Tracks und den Videos wieder.»

Die offizielle Plattentaufe findet am 3. Dezember in der Galvanik statt. In der Zwischenzeit soll sich die Musik verbreiten, «damit die Leute unsere Songs kennen», so Tomahawk. «Die Leute sollen an unsere Plattentaufe kommen», appelliert Freshe und verspricht: «Das wird eine richtige Show.»

Hinweis

Informationen und Album unter www.zugershuger.ch

Julian Feldmann

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