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ZUG: Die «Perle» bleibt noch unüberbaut

Im Rötel sollen 29 Wohnungen entstehen. Die Grundeigentümer wollten im Frühjahr mit dem Bau beginnen. Die «besonderen Anforderungen» verzögern aber das Vorhaben.
Samantha Taylor
Bis das Projekt Hanami realisiert wird, dauert es wohl noch eine Weile. (Bild: Visualisierung PD)

Bis das Projekt Hanami realisiert wird, dauert es wohl noch eine Weile. (Bild: Visualisierung PD)

Samantha Taylor

Luxuriöse Wohnungen an bester Lage mit Traumaussicht: Das soll im Zuger Rötel südlich des Restaurants entstehen. Auf dem 3000 Quadratmeter grossen Grundstück unterhalb und auf der 8700 Quadratmeter grossen Liegenschaft oberhalb der Blasenbergstrasse wollen die Grundeigentümer, die Peikert Immobilien AG und die Altras Management AG aus Inwil im Kanton Luzern, vier Bauten mit insgesamt 29 Wohneinheiten realisieren. In den viergeschossigen Gebäuden sind 3,5- bis 5,5-Zimmer-Wohnungen vorgesehen – allesamt Eigentumswohnungen im gehobenen Preissegment.

Das Siegerprojekt, mit dem die «Perle» am Zuger Hang dereinst überbaut wird, heisst Hanami und kommt von der Holzer Kobler Architekturen GmbH aus Zürich. Vorgestellt wurde es bereits im Januar 2015. Damals mit dem folgenden Zeitplan: Baueingabe im Herbst 2015, Baustart im Frühjahr 2016. Das äusserte damals im Rahmen der Projektpräsentation Bernhard Häni, Geschäftsleiter und Mitinhaber der Peikert Immobilien AG. Doch bis heute lag noch kein Baugesuch auf.

Phase Vorprojekt

«Es wurde noch keine Baueingabe gemacht, und für den Verkauf ist es somit noch zu früh», sagt Anna Miller, Leiterin Immobilienverkauf bei der Peikert Immobilien AG. Man stehe momentan in der Phase Vorprojekt. Dass bis zur Baueingabe mehr Zeit benötigt wird, hängt laut Miller damit zusammen, dass an das Grundstück besondere Anforderungen gestellt werden. Denn es handelt sich dabei um sogenannte Perlen der Stadt Zug. Und für die gelten jeweils gewisse Vorschriften. So sind die beiden Grundstücke im Rötel mit einer Höhenbeschränkung belegt. Dies, damit einerseits die Aussicht vom St.-Verena-Plateau und andererseits die Aussicht von der Terrasse des Restaurants Rötel gegen Süden erhalten bleibt. Der Rötelberg mit dem Restaurant soll zudem möglichst freigespielt werden. Aus diesem Grund wurde auch ein zweistufiges Studienverfahren für die Projektauswahl durchgeführt. In dem Gremium, das schliesslich die Auswahl traf, sassen unter anderem der ehemalige Zuger Stadtarchitekt Beat Aeberhard und Stadtplaner Harald Klein. «Die Bauherrschaft ist sich der Wichtigkeit des Grundstücks bewusst», betont Miller. Die Baueingabe werde darum erst eingereicht, wenn das Projekt von der Stadtbildkommission und dem Baudepartement mitgetragen werde. Diesbezüglich finde derzeit ein enger Kontakt und Gedankenaustausch statt.

Baueingabe frühestens im Herbst

Bei der Stadt Zug kann man zum Projekt und dem Stand der Dinge derzeit keine Auskunft geben, da man mitten im Verfahren stecke, heisst es seitens des Baudepartements. Wie der weitere Zeitplan nun aussieht, ist noch nicht ganz klar. Die Peikert Immobilien AG sieht jedoch frühestens eine Baueingabe für den Herbst dieses Jahres vor. Wenn es so weit sei, würden dann auch vorgängig noch die Nachbarn informiert. Mit der Vermarktung werde man sich nicht vor Ende 2016 beschäftigen. Eine Interessentenliste wird gemäss Miller in der Zwischenzeit bereits geführt.

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