ZUG: Die Piraten wollen den Zuger Kantonsrat entern

Die junge Partei mit ihrem Edlibacher Präsident plant, an den nächsten Wahlen anzutreten und hoffen auf den Überraschungscoup.

Silvan Meier
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2014 soll der nächste Schritt folgen: Florian Mauchle will mit seinen Piraten ins Parlament. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

2014 soll der nächste Schritt folgen: Florian Mauchle will mit seinen Piraten ins Parlament. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Piratenpartei ankert nun auch im Kanton Zug: Vor ein paar Tagen schrieb der Edlibacher Florian Mauchle einen Leserbrief zur geplanten Asylunterkunft in Menzingen. Kurz danach folgte ein Beitrag vom Steinhauser Stefan Thöni zum Wahlsystem. Ist hier eine neue Partei entstanden? Das nicht, aber die Mitglieder der Piratenpartei wollen vermehrt auch ausserhalb des Internets auf sich aufmerksam machen. Die Zentralschweizer Sektion ist seit gut zwei Jahren aktiv – allerdings ohne politisch hohe Wellen zu werfen. Nun hat Anfang Jahr der Edlibacher Florian Mauchle das Präsidentenamt in der Zentralschweiz übernommen. Und er hat klare Vorstellungen, was die Partei erreichen soll. 2014 wollen die Piraten für den Zuger Kantonsrat kandidieren. Er und Thöni werden sich sicher für eine Kandidatur zur Verfügung stellen.

Es gibt viele Alternativen

Die Chancen auf einen Wahlerfolg rechnet Mauchle realistisch ein. «In den Gemeinden wird es schwierig», sagt er. Will heissen: Ein Exekutivamt liegt wohl kaum drin. «Aber sollte der Doppelte Pukelsheim durchkommen, besteht die Möglichkeit, dass wir im Kantonsrat ein Mandat holen.» Die grösste Schwierigkeit bestehe darin, dass die Piratenpartei sich anders als in Deutschland, wo die Bewegung grosse Erfolge gefeiert hat, nicht als einzige Alternative zu den etablierten politischen Parteien präsentieren könne. «Andere Wahlmöglichkeiten gibt es bei uns mit den Grün-liberalen, der CSP oder der Alternativen-die Grünen genug», glaubt er.

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