Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ZUG: Die Raiffeisenbanken melden Rekordzahlen

Die Raiffeisenbanken blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Während das Zinsgeschäft nur wenig zum Rekordergebnis beitrug, prosperierte das Kommissionsgeschäft.
Charly Keiser
Michael Iten, der Präsident des Zuger Verbands der Raiffeisenbanken (links), und Matthias Brunner, der Vorsitzende der Bankleitung, besprechen sich am Geschäftssitz in Zug vor einem Gemälde des Zytturms. (Bild: Maria Schmid (Zug, 26. Januar 2018))

Michael Iten, der Präsident des Zuger Verbands der Raiffeisenbanken (links), und Matthias Brunner, der Vorsitzende der Bankleitung, besprechen sich am Geschäftssitz in Zug vor einem Gemälde des Zytturms. (Bild: Maria Schmid (Zug, 26. Januar 2018))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Die Zahlen der Zuger Raiffeisenbanken für das Jahr 2017 sind beeindruckend: Sowohl Kundengelder als auch die Wertschriftendepots haben Milliardenmarken übertroffen. Das ist auf den ersten Blick nicht selbstverständlich, ist doch das Zinsumfeld äusserst anspruchsvoll.

Die Wertschriftendepots haben im vergange-nen Jahr um 13,4 Prozent zugenommen und totalisierten bei 1,124 Milliarden Franken. Auch die Kundengelder stiessen in eine neue Dimension vor: Sie nahmen um 6,4 Prozent auf 4,15 Milliarden Franken zu.

«Unser grosses Plus ist un­sere Nähe zu unseren Kunden», sagt Matthias Brunner, Pressesprecher und Vorsitzender der Bankleitung. Und Michael Iten, Präsident des Zuger Verbandes der Raiff­eisenbanken, sagt: «Die Entwicklung zeigt, dass unsere Strategie der Kundennähe und der verlässlichen Finanzpartnerin in allen Lebenslagen aufgeht.»

Vor zwölf Jahren hat die Raiffeisenbank Zug, zu der auch die Standorte in Baar und Walchwil gehören, an der Bahnhofstrasse einen Sitz eröffnet. Dies gleich neben dem Platzhirsch, der Zuger Kantonalbank. «Es war eine super Entscheidung», schaut Brunner zurück und sagt: «Wir achten und respektieren uns gegenseitig, und die Kunden profitieren von der gesunden Konkurrenzsituation.»

Das Hypothekargeschäft ist zukunftsträchtig

Nur wenig zugenommen haben 2017 die von den Zuger Raiffeisenbanken vergebenen Hypothekarkredite. «Wir konnten zwar zahlreiche Neukunden gewinnen, aber es wurden auch überdurchschnittlich viele Hypotheken amortisiert», erklärt Brunner.

Dass trotzdem – und obwohl sie die Negativzinsen nicht an ihre Kunden weitergäben – noch ein Plus von 0,5 Prozent resultiere, stimme ihn für die Zukunft «sehr zuversichtlich».

Ein Riesenerfolg habe im vergangenen Jahr ein speziell zusammengestelltes Paket regionaler Aktien gebracht, sagt Brunner. Das ist mit ein Grund, warum das Kommissionsgeschäft von Raiffeisen stark abschloss.

Zentralschweizer Anlagen sind erfolgreich

Seit März 2017 biete Raiffeisen sechs regionale Anlagemöglichkeiten an, von denen der Zentralschweizer Aktienkorb bis Ende Jahr erfolgreich gewesen sei. «Während der SMI-Index in dieser Zeitspanne um 11 Prozent gestiegen ist, hat der Zentralschweizer Basket, in dem auch Zuger Unternehmen vertreten sind, um 23,9 Prozent zugelegt», rechnet Brunner vor. Das Angebot sei im Kanton stark genutzt worden und sei für Leute mit dem entsprechenden Anlageprofil gut geeignet.

Mehr als jeder dritte Einwohner in der Schweiz sei heute Raiffeisen-Kunde, wirbt Michael Iten: «Und im Kanton Zug wird diese Marke gar übertroffen.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.