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ZUG: Die Stadt ist im Märchenfieber

Die Altstadt versank einmal mehr in einer märchenhaften Winterwelt. Grund war der 34. Märlisunntig. Die Besucher schlenderten mit bunten Schirmen und warmen Skihosen durch die fantasievolle Traumwelt.
Vanessa Varisco
Im Geschichten-Wagen erzählt Sara Steiner faszinierende Märchen. (Bilder: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

Im Geschichten-Wagen erzählt Sara Steiner faszinierende Märchen. (Bilder: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Der Märlisunntig lockt alle Jahre wieder und heuer zum 34. Mal unzählige Besucher an und verzaubert einen Nachmittag lang Jung und Alt. Mit wehenden Kleidern marschieren die verkleideten Prinzessinnen durch die Gassen, die Gaukler springen von einem Fuss auf den anderen und bringen mit ihren witzigen Mützen die Kinder zum Strahlen. Aber auch Zauberer mit spitzen Hüten, Könige in roten Roben und Engelchen mit goldigem Haar sind in der Altstadt unter den bunt leuchtenden Lichterketten zu finden.

Sie verteilen Guetzli und sorgen für ein stimmungsvolles Ambiente. Auch der Samichlaus ist mit dem Schmutzli auf Tour und verteilt Orangen aus seinem grossen Sack. «Dass die kleinen Kinder solche Freude haben, wenn sie ein Guetzli bekommen, ist einfach schön zu sehen», findet Neena Nagamanimaran aus Menzingen.

Grosse, staunende Kinderaugen

Typisch für den Märlisunntig sind die unzähligen Geschichten, die an verschiedenen Stellen in der Stadt präsentiert werden. «Hans im Glück», «Samichlaustag» oder «Die weisse Schlange» sind nur wenige davon. Die Kinder staunen stets mit grossen Augen und verfolgen das Geschehen gebannt, fiebern mit und tauchen völlig ab in der märchenhaften Welt, die ab und an sogar musikalisch begleitet wird. Ein besonderes Highlight ist die Liedergeschichte «Am Zugiblubbi sini liebste Wintermärli» mit ­Jolanda Steiner.

Wer draussen in der klirrenden Kälte und bei hartnäckigem Regen durch die Gassen schlendert, ist froh, die Hände einige Minuten am heissen Punsch wärmen und passend dazu an einem Gritibänz knabbern zu können. Von überall her werden die Besucher dabei mit weihnächtlichen Klängen und zauberhafter Musik verwöhnt. Die vielen Bands, Drehorgeln und Tambouren begeistern an jeder Ecke, laden zum Stehenbleiben und Geniessen ein. «So viele Leute in der Altstadt machen den Märlisunntig einzigartig», meint Giuliana Baumann aus Menzingen.

Auch tierische Verstärkung gibt es am Märlisunntig, besonders fasziniert sind die Kleinsten von den grossen Pferden, auf denen sie eine Runde drehen können. Ebenso die kleinen Ziegen begeistern die Jüngsten, die beinahe stundenlang vor dem Gehege stehen und die kleinen Fellknäuel bewundern. Der Spass für die ganze Familie ist mit einer Kutschenfahrt durch die Stadt garantiert. Hoch zu und her geht es auf dem Landsgemeindeplatz mit dem Karussell, bei dem die Kinder vor Begeisterung ­kreischen.

Ein vielseitiges Programm voller Höhepunkte, das Klein und Gross fesselt und so trotz Regen eine märchenhafte Erinnerung schafft.

www.

Weitere Bilder zum Märlisunntig auf: zugerzeitung.ch/bilder

Jolanda Steiner erzählte die liebsten Wintermärchen des Zugiblubbi. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

Jolanda Steiner erzählte die liebsten Wintermärchen des Zugiblubbi. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

Immer am Märlisunntig dabei: der Samichlaus. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

Immer am Märlisunntig dabei: der Samichlaus. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 10. Dezember 2017))

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