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ZUG: Die Stadt steht vor der Entscheidung

Wer sagt, was der Volkswille ist? Für die Oberwiler Streethockeyaner entscheidet sich das am Dienstag. Villeicht ist es das Volk selber.
Christian Volken
Die Oberwil Rebells kämpfen um eine Halle. Hier vor dem Regierungsgebäude. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Oberwil Rebells kämpfen um eine Halle. Hier vor dem Regierungsgebäude. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Streethockeyclub Oberwil Rebells hat schon viele Hochs und Tiefs durchstehen müssen. Dies insbesondere bei der Suche nach einem definitiven Sport- und Trainingsplatz. Nachdem sich das Volk 2007 für eine entsprechende Infrastruktur in Oberwil ausgesprochen hatte, tut sich die Politik schwer. Denn ein Platz ist nicht realisierbar – höchstens eine Halle, was viel zu teuer sei und nicht dem Volkswille entspreche, argumentierte bisher eine Mehrheit im Zuger Grossen Gemeinderat (GGR). Die Volksinitiative aus dem Jahr 2007, die einen Streethockeyplatz in Oberwil verlangt, solle für ungültig erklärt werden, weil sie nicht realisierbar sei.

Nun kommt es am Dienstag zur voraussichtlich zweitletzten Entscheidung: Eine Einzelinitiative aus dem GGR verlangt nämlich, dass der Baukredit von 6,7 Millionen Franken für eine Streethockeyhalle in Oberwil doch dem Volk vorgelegt wird. Der GGR wird, gemessen an den bisherigen Stellungnahmen, den Urnengang befürworten. Im gleichen Atemzug wird er den Zugern empfehlen, den Kredit abzulehnen. Das ist nur auf den ersten Blick widersprüchlich, denn so hat das letzte Wort nicht ein Gremium, das den Volkswillen interpretiert oder gar umstösst. Sondern das Volk selber. Sollte es zum Urnengang kommen, darf man auf die Abstimmungsunterlagen gespannt sein. Da könnte es sein, dass die Zuger mit zwei Empfehlungen konfrontiert werden: mit jener aus dem Parlament für ein Nein und jener aus dem Stadtrat für ein Ja.

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