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ZUG: Die Stadt zeigt Vandalen an

Der Blick vom Guggi war gestern arg getrübt. Dies, weil Vandalen bei der 1.-August-Feier einen Abfallkübel angezündet und danach ein riesiges Chaos hinterlassen haben.
Charly Keiser
So sah es am Dienstag auf dem Stadt­zuger Aussichtspunkt Guggi aus: die Überreste der Feier vom 1. August. (Bild: PD)

So sah es am Dienstag auf dem Stadt­zuger Aussichtspunkt Guggi aus: die Überreste der Feier vom 1. August. (Bild: PD)

Charly Keiser

Es sei normal, dass bei einem Fest Abfall und Dreck entstünden, sagt der städtische Bauchef André Wicki und fügt an: «Aber was die Leute getan haben, die den 1.-August-Abend auf dem Guggi gefeiert haben, ist einfach nur ätzend.»

Stadtrat Wicki regt sich mächtig auf. Die Leute des Werkhofs müssten nach jedem Fest den Unrat aufräumen, den die Festbesucher hinterlassen hätten, sagt er. Und damit der Abfall nicht auf Wiesen und Plätzen lande, würden zuvor zusätzliche Abfallkübel aufgestellt. «Wir haben entsprechende Erfahrung und stellen diese Plastikkübel bei allen Festivitäten auf, wo viel Abfall zu erwarten ist. Klar sind wir es uns gewohnt, dass es Verschmutzungen im öffentlichen Raum geben kann», doppelt Wicki nach und sagt: «Doch das haut dem Fass den Boden raus.» Auf dem Guggi seien die Verschmutzungen weit über das normale Mass hinausgegangen, betont der Bauchchef. Die Vandalen hätten nämlich sogar den Abfallkübel abgefackelt und ausserdem viel Unrat hinterlassen. «Das kann es doch nicht sein», enerviert sich der Stadtrat weiter. Wer den öffentlichen Raum benutze, könne dies gerne tun. «Aber bitte den Ort auch wieder sauber verlassen.»

Anzeige eingereicht

Der Vandalenakt könnte für die Verursacher Konsequenzen haben, verrät André Wicki. Denn die Stadt habe eine Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Ausserdem sei die Polizei vor Ort gewesen. «Ich hoffe, es gibt Hinweise aus der Bevölkerung», sagt er. Ganz besonders gebe ihm zu denken, dass «tadellose» Esswaren liegen gelassen worden seien, fügt Wicki an: «Es geht weniger um das Putzen, sondern mehr um die Mentalität, die dahintersteckt.» Die Stadt wolle ihren Einwohnern den öffentlichen Raum zur Benutzung zur Verfügung stellen und das dürfe auch etwas kosten, fährt Wicki fort: «Aber dass die Allgemeinheit die Schäden berappen muss, die von den Vandalen verursacht worden sind, ist wirklich das Letzte. Es kann ja nicht sein, dass wir künftig an allen Festen alle Orte kontrollieren und überwachen müssen.»

Die Zuger Polizei musste wegen der Bundesfeierlichkeiten lediglich zu diesem Einsatz ausrücken, wie Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Polizei, auf Anfrage erklärt. Es könne allerdings gut sein, dass nachträglich noch etwas «reinkomme», ergänzt sie.

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