ZUG: Die Zeughausgasse öffnet am Montag wieder

Nach einer gut fünfmonatigen Sanierungsphase sind die Arbeiten an der Zeughausgasse fast abgeschlossen. Die Sanierung sorgte im Vorfeld für Diskussionen, da sich der Stadtrat bewusst für eine teurere Vollpflästerung in der Altstadt entschieden hatte.

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Letzte Pflasterarbeiten an der Zuger Zeughausstrasse. (Bild: PD)

Letzte Pflasterarbeiten an der Zuger Zeughausstrasse. (Bild: PD)

Seit Juli 2014 wurde die Zeughausgasse saniert. Dabei wurden in der gesamten Zeughausgasse Pflastersteine verlegt. Der Stadtrat hatte sich in einem Variantenentscheid bewusst für die Vollpflästerung entschieden, um den historischen Charakter der Altstadt zu unterstreichen. Dies, da die innere und äussere Altstadt mit ihrem Gewerbe und den engen Gassen verglichen werden könnten, und so ein einheitliches Bild der Altstadt entstehe.

Die Verwendung von besonderen Steinen habe den Bau einer flachen Strasse ermöglicht. Damit bleibe die Zeughausgasse rollstuhlgängig und könne von gehbehinderten Personen und Velofahrenden problemlos passiert werden, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Neugestaltung der Zeughausgasse hat im Vorfeld für einige Diskussionen gesorgt. Ein politischer Vorstoss und eine Petition wurden eingereicht und eine Begehung mit der Nachbarschaft durchgeführt. Das Resultat: Die Zeughausgasse wird zwar durchgehend gepflästert, allerdings soll sie nicht zur Begegnungszone mit Tempo 20 werden. Das bisherige Verkehrsregime, in dem Tempo 30 gilt, bleibt erhalten.

Die Verwendung von Pflastersteinen führte zu Mehrkosten von 10'000 Franken. Der Baukredit von 943‘000 Franken könne jedoch eingehalten werden, heisst es seitens der Stadt Zug. An der Verkehrsführung soll sich nichts ändern, es ist auch keine Sperrung und auch kein Nachtfahrverbot vorgesehen. Neu wird ein Zonenparkverbot signalisiert. Dadurch wird die Anzahl der Verkehrsschilder reduziert. Alle bestehenden Parkplätze bleiben erhalten.

pd/uus/dlw