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ZUG: Drohne der Schweizer Armee beim Ägerisee abgestürzt

Beim Ägerisee ist es am Dienstagnachmittag zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Drohne der Armee stürzte ab.
Eine Aufklärungsdrohne des Typs ADS-95. (Archivbild Keystone)

Eine Aufklärungsdrohne des Typs ADS-95. (Archivbild Keystone)

Die Drohne war im Rahmen einer Trainingsmission des Drohnenkommandos 84 unterwegs. Die Drohne des Typs ADS-95 kollidierte am Dienstagnachmittag um 15.15 Uhr mit einem Berg nördlich des Ägerisees, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte.

Das VBS macht in seiner Mitteilung keine Angaben zur Absturzursache. Das Absturzgebiet sei bewaldet und unbesiedelt. Ein militärischer Untersuchungsrichter leitete eine vorläufige Beweisaufnahme ein. Auch die Flugsicherheitsuntersuchung wurde beigezogen.

Die Aufklärungsdrohne der Herstellerin Ruag ist nach Angaben des VBS seit 2001 im Einsatz. VBS-Sprecher Daniel Reist geht davon aus, dass die abgestürzte Drohne vollständig zu Schaden kam, wie er auf Anfrage sagte. Die Drohne soll am Mittwoch geborgen werden.

Die abgestürzte Drohne ist 4,61 Meter lang und hat eine Spannweite von 5,70 Metern. Die Luftwaffe hatte 1995 für 450 Millionen Franken das unbemannte Aufklärungs-Drohnen-System (ADS) beschafft, das unter anderem 28 Drohnen umfasste. Heute besitzt die Schweizer Armee noch 23 Drohnen, davon sind neun stillgelegt. Der Wert einer Drohne beläuft sich auf mehrere 100'000 Franken.

Es ist nicht das erste Mal, dass es zu einem Zwischenfall mit einer Drohne des Typs ADS-95 kam. Im Juni 2016 musste eine Drohne mit einem Fallschirm kontrolliert notlanden. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden war gering (Artikel vom 9. Juni 2016). Im September 2011 stürzte eine Drohne der Schweizer Luftwaffe wegen eines technischen Defekts auf die Piste des Militärflughafens Emmen. Der Sachschaden betrug mehrere 100'000 Franken (Artikel vom 13. September 2011).

rem/sda

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