Zug ehrt stille Helferinnen in Altersheimen

Die Stadt Zug ehrte an der «Lebkuchenfeier» jene Menschen, die bescheiden und ohne es an die grosse Glocke zu hängen, Aussergewöhnliches für die Stadt leisten. In diesem Jahr gehen die Lebkuchen an die vielen freiwilligen Helferinnen in den städtischen Altersheimen.

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Schwester Benigna, Schwester Priorin Consolate, Schwester Beata; (mittlere Reihe) Antonella Bassani, Ginette Fischbacher, Silvia Utzinger, Theres Mathis; (hintere Reihe); Stadträtin Andrea Sidler Weiss, Stadtpräsident Dolfi Müller, Stadtrat Hans Christen, Stadtrat Ivo Romer, Stadtrat Andreas Bossard. (Bild: PD)

Schwester Benigna, Schwester Priorin Consolate, Schwester Beata; (mittlere Reihe) Antonella Bassani, Ginette Fischbacher, Silvia Utzinger, Theres Mathis; (hintere Reihe); Stadträtin Andrea Sidler Weiss, Stadtpräsident Dolfi Müller, Stadtrat Hans Christen, Stadtrat Ivo Romer, Stadtrat Andreas Bossard. (Bild: PD)

Der Zuger Stadtrat teilt seit Jahren den Frauenthaler Lebkuchen mit Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt, welche sich in ihrem Leben und Schaffen für die Bevölkerung verdient gemacht haben.

Gute Geister in Altersheimen

In diesem Jahr wurden die vielen Helferinnen und Helfer, die seit Jahren in den Zugerischen Altersheimen im Herti, im Waldheim, im Mülimatt und im Neustadt Freiwilligenarbeit leisten, geehrt. Meistens helfen diese Frauen und Männer in den Caféterias der Heime. Es gibt aber auch Freiwillige, die mit den Betagten auf Spaziergänge gehen, ihnen aus einem Buch vorlesen, Steuererklärungen ausfüllen, Botengänge machen und vieles mehr.

Preisträgerinnen per Los ermittelt

Stellvertretend für die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer in den Altersheimen wurden zur Feier am Montag vier Frauen eingeladen. Sie vertraten je eines der vier Heime und waren durch das Los bestimmt worden. Frau Theres Mathis leistet schon während 23 Jahren ihren Dienst in der Cafeteria im Seniorenzentrum Mülimatt. Sie tut dies mindestens zweimal monatlich. Daneben bietet sie für die Betagten wöchentlich ein Bewegungsangebot an. Früher war das das Altersturnen. Frau Antonella Bassani arbeitet dreimal monatlich in der Cafeteria des Betagtenzentrums Neustadt. Sie hat sich selber gemeldet, da sie gespürt hat, dass ihr diese Arbeit auch für ihr persönliches Wohlbefinden gut tut. Frau Ginette Fischbacher betreut und begleitet im Altersheim Waldheim an drei Nachmittagen und an einigen Vormittagen pro Woche betagte Bewohnerinnen und Bewohner. Frau Silvia Utzinger hilft schon seit fünf Jahren bis zu dreimal pro Woche in der Cafeteria des Alterszentrums Herti. Eine Nachbarin hat sie dazu motiviert.

Die Lebkuchenfeier geht auf eine besondere historische Beziehung zwischen der Stadt Zug und dem Kloster Frauenthal zurück. Seit Menschengedenken haben die Nonnen von Frauenthal zur Weihnachtszeit grosse Lebkuchen gebacken, die von der Zuger Schirmherren ganz besonders geschätzt und als Teil der geschuldeten Abgaben entgegen genommen wurden.

pd/bep