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ZUG: «Ein Affront gegenüber Gewerbe und Bevölkerung»

Die Steuerpraxis von Glencore Xstrata stösst auf Kritik. Obwohl juristisch korrekt, wird sie als ungerecht empfunden.
Ernst Meier
Der Firmensitz der Glencore in Baar. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Firmensitz der Glencore in Baar. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Gross ist die Empörung bei der Alternative – die Grünen (ALG) nach der Meldung, dass Glencore Xstrata trotz operativem Milliardengewinn keinen Rappen Gewinnsteuer bezahlen wird (siehe Box). «Dies ist ein Affront gegen das Zuger Gewerbe und die Bevölkerung», schreibt die ALG in einer Mitteilung. Deren Co-Präsidentin Jolanda Hegglin-Spiess präzisiert: «Grosskonzerne können dank Optimierungen in den Büchern massiv Steuern sparen, jedem Privatbürger oder KMU-Betrieb hingegen wird der letzte Fünfer umgedreht». Die Praxis sei zwar legal, attestiert Jolanda Hegglin-Spiess, doch moralisch höchst verwerflich. «Zumal Glencore Xstrata auch in den Abbaugebieten in Entwicklungsländern kaum Steuern bezahlt.»

SVP relativiert

Weniger streng sieht die SVP des Kantons Zug die gängige Steuerpraxis. «Alle juristische Personen werden in dieser Hinsicht in der Schweiz gleich behandelt», sagt Thomas Aeschi, Nationalrat und Vizepräsident der SVP des Kantons Zug. «Wenn Firmenteile tiefer bewertet werden, kann dies hohe Abschreibungen auslösen, die den ganzen Gewinn übersteigen», sagt Aeschi. Folgedessen sei es korrekt, dass keine Gewinnsteuern anfallen. So bald die Konjunktur wieder anziehe, können auch die Vermögenswerte wieder steigen. «Bei Rohstofffirmen wie Glencore Xstrata machen die Assets einen viel höheren Anteil aus als bei anderen Unternehmen. Deshalb fallen Abschreibungen darauf auch viel stärker ins Gewicht», sagt er.

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