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ZUG: Ein Blick in die Mobilitätszukunft

Die Zugerland Verkehrsbetriebe präsentierten am Elektromobilitätstag das Neuste aus dem Bereich der E-Fahrzeuge. Darunter auch einen führerlosen Bus, der bald auf den Zuger Strassen unterwegs sein wird.
Julia Truttmann
Der EZ10 wurde von den Besuchern des Mobilitätstages in Beschlag genommen. (Bild: Werner Schelbert (23. September 2017, Zug))

Der EZ10 wurde von den Besuchern des Mobilitätstages in Beschlag genommen. (Bild: Werner Schelbert (23. September 2017, Zug))

Julia Truttmann

redaktion@zugerzeitung.ch

Eine Zukunft mit Autos, die kein Benzin oder sogar nicht einmal Fahrer brauchen werden, liegt gar nicht mal mehr allzu weit entfernt. Dies zeigte die ZVB gestern am Elektromobilitätstag, an dem sie allen Besuchern einen Vorgeschmack auf eine Zukunft, in der Elektromobilität unseren Alltag prägen wird, gaben.

Vom E-Bike, über Rasen­mäher, bis hin zu elektrischen LKW konnte auf dem ZVB-Areal alles begutachtet, Probe gesessen und sogar gefahren werden. Hinzu kamen viele spannende Aktionen, bei denen die Besucher zum Beispiel mit den EVZ-Spielern für Strom radelten oder bei einem Hindernisparcours zeigten, wie geschickt sie mit E-Fahrzeugen umgehen können.

Bau eines eigenen E-Fahrzeuges

Besucher Reto Kaufmann (67) aus Zug staunte: «Ich finde es sehr interessant zu sehen, was mittlerweile alles möglich ist! Da kommt eine spannende Zukunft auf uns zu.» Wie abenteuerlich E-Fahrzeuge sein können, zeigte Globetrotter Tobias Wülser an seinen Vorträgen, in denen er von seiner Weltreise mit dem E-Auto berichtete. Für diesen spannenden Tag wagten sich die ZVB-Lehrlinge daran, ihren eigenen Sportwagen mit dem Namen «eRod» zu bauen. «Die Bauteile dazu wurden bestellt, dann alles selbst zusammengebaut und das fertige Fahrzeug zum Schluss vorgeführt. Das Ganze dauerte etwa eine Woche», erklärte ZVB-Lehrling Anthony Rossdeutsch.

Ebenfalls begutachten konnten die Besucher den neuen Hybrid-Gelenkbus der Marke Volvo, der seit Juli auf dem Liniennetz der ZVB unterwegs ist und einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum reinen Batteriebus darstellt. Viel Interesse kam vor allem dem Bus EZ10 Milo von der Firma Easy­mile zu, der in Zukunft einmal führerlos bis zu 12 Passagiere pro Fahrt von A nach B bringen soll. Am Sonntag wurde der Bus der Öffentlichkeit zum ersten Mal präsentiert und konnte von innen und aussen begutachtet werden. «Wann genau der Bus auf den öffentlichen Strassen unterwegs sein wird, ist zurzeit noch unklar. Momentan laufen Tests, bei denen die Busse zum Beispiel in Lausanne auf dem Campus der Universität getestet werden», erklärte Markus Hyler von Mobility.

«Eine etwas unheimliche Vorstellung»

Die Besucher reagierten sehr interessiert auf das neuartige Fahrzeug und stellten viele Fragen. Besucherin Helene Widmer, 47, aus Steinhausen meinte noch etwas skeptisch: «Ein bisschen unheimlich ist mir die Vorstellung schon, von einer Maschine ohne Fahrer durch den Verkehr chauffiert zu werden. Aber ich denke, dass das in der Zukunft einmal völlig normal sein wird.» So gewährte die ZVB an ihrem Elektromobilitätstag einen Einblick in die, wahrscheinlich, nicht allzu ferne Zukunft und lieferte dazu gleich das nötige Anschauungsmaterial. Damit überzeugte sie die Besucher und gab ihnen allen neues Wissen und viele neue Eindrücke mit auf den Weg.

Der von ZVB-Lehrlingen gebaute elektrisch angetriebene «eRod». (Bild: Werner Schelbert (Zug, 24. September 2017))

Der von ZVB-Lehrlingen gebaute elektrisch angetriebene «eRod». (Bild: Werner Schelbert (Zug, 24. September 2017))

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