ZUG: Ein Drittel der Stiere ist verkauft

Im Kanton Zug werden farbenlose Stier-Rohling verkauft, von Künstlern gestaltet und ausgestellt. Die Stierparade ist erfolgreich angelaufen.

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Solche Stiere können käuflich erworben werden. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. September 2016))

Solche Stiere können käuflich erworben werden. (Bild: Werner Schelbert (Zug, 7. September 2016))

Die Zuger Stierparade bringt dieses Jahr Farbe und eine kunstvolle Stierherde in den Kanton Zug. Insgesamt werden 201 Stier-Rohlinge in zwei Varianten verkauft, bereits heute ist ein Drittel weg, wie der Verein Kreative Bewegung aus Cham mitteilt, der die Aktion in Zusammenarbeit mit dem EV Zug initiiert hat. Private oder Unternehmen kaufen einen Stier-Rohling und übergeben diesen dann Kunstschaffenden zur Gestaltung.

Die Käufer fungieren quasi als Mäzene im Sinne eines Projektförderers. Nicht nur bildnerisch Gestaltende werden angesprochen. Auch ein Autor kann sich beteiligen und eine Geschichte schreiben und dabei den Rohling als Sitz nutzen, worin man seine Geschichte hören kann.

Durch die Partnerschaft mit dem EVZ, welcher in diesem Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum feiert, sollen die Themen Kunst und Gestaltung breiteren Schichten zugänglich gemacht.

Bis Mai sollen die Rohlinge von Künstlern gestaltet werden, die dann von einer Jury prämiert werden. Anschliessend sollen die Kunstwerke auf privaten öffentlichen Plätzen ausgestellt werden. Im August sind die Kunst-Munis dann auf dem Arenaplatz vor der Bossard-Arena als Herde zu besichtigen.

bm/rem

Hinweis: Infos zum Projekt und zur App im Internet auf www.stierparade.ch