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ZUG: Ein Frühlings-Anlass für viele Sinne

Das zweite Primavera-Festival hat das Nachtleben wieder aufblühen lassen. Die Besucher kamen in Scharen – manche sogar aus dem Ausland.
Daniela Sattler
Die Band Vamprovia aus Baar spielt im «Why Not». (Bild: Werner Schelbert (Zug, 23. März 2018))

Die Band Vamprovia aus Baar spielt im «Why Not». (Bild: Werner Schelbert (Zug, 23. März 2018))

Daniela Sattler

redaktion@zugerzeitung.ch

Ein vielfältiges Angebot an Bands erwartete die Primavera-Besucher in Zug. Trotz eher wenig frühlingshafter Temperaturen herrschte in den Gassen der Altstadt zeitweise reges Treiben. Hier tauschten sich die Einheimischen mit den auswärtigen Gästen nämlich über die verschiedenen Konzerte aus und gaben sich gegenseitig Empfehlungen ab.

Lieber purer, mit virtuosem Gitarrenspiel gepaarter Blues? Oder kraftvoller, leidenschaftlicher Gänsehaut-Sound? Oder vielleicht etwas geschmeidig-melodiösen Hardrock mit Gesang? «Yippie» war man angesichts der musikalischen Vielfalt des diesjährigen Primavera-Festivals geneigt zu sagen.

Früh herrscht ein Andrang

Aus etlichen Lokalen in der Altstadt waren am Freitagabend mitreissende Rhythmen verschiedenster Stilrichtungen zu hören. So auch aus dem «Felsenkeller», in dem es wegen des Besucheransturms bereits kurz nach 20 Uhr praktisch kein Durchkommen mehr gab. Wenig später herrschte dort auch an der Bar vor dem Lokal dichtes Gedränge. Genauso wie vor dem «Zytclub» gegenüber, wo die Musikfreunde ebenfalls in bester Stimmung vor der Lounge diskutierten.

«Wir konnten den Kreis der Lokale dieses Jahr erweitern», freute sich Beno Staub vom Verein Waldstock, der das Primavera mitinitiiert hat. Mitwippen konnte man dieses Jahr in 13 Lokalen. Neu dabei waren heuer die Restaurants Casino und Intermezzo sowie das Bistro zum Pfauen und auch «Schabernack ... partout Varieté». In Letzterem wurden zwei Vorstellungen geboten, bei denen man sich durch burleske Spielereien und clowneske Kapriolen sogar in eine andere Welt verzaubern lassen konnte. «Es war eine grossartige Vorstellung», schwärmte Jens Jung aus Frankfurt, der gerade zu Besuch in Zug weilte.

Gastronomen legen sich ins Zeug

«Ein toller Anlass – hervorragend gegessen, gute Stimmung. Was will man mehr?», fasste derweil ein Besucher aus Baar, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, den Abend zusammen. Er hatte gerade das «Intermezzo» verlassen. Vom Porchetta über Chili con Carne, Falafel, Chicken Nuggets, Pasta und Pizzen bis hin zu À-la-carte-Gerichten: Die Gastronomen, die für die Künstlergruppen zuständige waren, legten sich mächtig ins Zeug, um ihre Gäste auch mit kulinarischen Köstlichkeiten zu verwöhnen.

Der Mix aus Musik und das vielfältige Verpflegungsangebot ist bei den Leuten sehr gut angekommen. Das zweite Primavera war somit ein voller Erfolg. So konnte Beno Staub am Samstag denn auch eine positive Bilanz ziehen. «Die zahlreichen positiven Feedbacks freuen uns sehr», sagte er.

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