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ZUG: Ein Jubiläum mit Schwung und Sprung

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens veranstaltet der Zuger Eislauf-Verein eine Jubiläumsshow. Rund 40 Läuferinnen werden dabei ihre Choreografien und ihr Können präsentieren.
Sabrina Tanner
Juliana Panarese zeigt ihr Kurzprogramm. (Bild: Maria Schmid (Zug, 8. März 2018))

Juliana Panarese zeigt ihr Kurzprogramm. (Bild: Maria Schmid (Zug, 8. März 2018))

Sabrina Tanner

redaktion@zugerzeitung.ch

In der Trainingseishalle in Zug tanzen Eiskunstläuferinnen mit eleganten Bewegungen über das Eis. Eine Pirouette hier, eine Drehung dort – die Läuferinnen perfektionieren ihre Darbietungen für den Jubiläumsevent. Damit feiert der Zuger Eislauf-Verein (ZEV) am Samstag sein 40-jähriges Bestehen (siehe Box).

Unter den Läuferinnen ist auch die 12-jährige Zugerin Juliana Panarese. Seit sechs Jahren läuft sie für den ZEV. «Am Schaulaufen zeige ich mein Kurzprogramm, welches ich bereits an Wettkämpfen gezeigt habe», sagt die Nachwuchsläuferin. Durchschnittlich 13 Stunden trainiert Juliana Panarese während einer Woche auf und neben dem Eis. Sie gehört der Leistungsgruppe des ZEV an. Im Verein sei die gegenseitige Unterstützung sehr gross und sie fühle sich sehr wohl.

Ziele für nächste Saison bereits gesetzt

Angefangen habe alles in jungen Jahren, erklärt Juliana Panarese und fährt fort: «Mit fünf Jahren besuchte ich einen Kinderkurs. Dieser weckte mein Interesse und die Liebe zu diesem Sport.» Seither klettert die junge Eisläuferin die Leiter hoch. Für das nächste Jahr strebt das Nachwuchstalent neue Ziele an: «In der nächsten Saison will ich eine Gruppe aufsteigen, in die sogenannte Stufe Intergold sowie die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaft der Stufe U13 schaffen. Gleichzeitig hoffe ich auf einen der begehrten Plätze an der Sportschule Cham, ansonsten wären Sport und Schule schwierig zu kombinieren.» Juliana Panarese gehört den rund 50 aktiven Vereinsmitgliedern des ZEV an. Verglichen mit anderen Clubs gehört der ZEV zu den kleinen. Sara Koch, Vorstandsmitglied und Verantwortliche für Verwaltung und Training, sagt dazu: «Aufgrund der infrastrukturellen Rahmenbedingungen ist es dem ZEV nicht möglich, mehr Eis zur Verfügung zu stellen. Dies bedeutet, dass wir auch nicht mehr Läuferinnen aufnehmen können.»

Gruppenprojekte sind eine schöne Abwechslung

Die überschaubare Grösse sorge für eine sehr familiäre Atmosphäre. «Jeder kennt sich, und obwohl die Läuferinnen während eines Wettkampfes oft Konkurrentinnen sind, ist die Unterstützung sehr gross», fährt Sara Koch fort. Die vier Haupt-Trainerinnen schätzen den Zusammenhalt und sind seit mehr als 20 Jahren in diesem Verein tätig. Teilweise haben sie auch selbst als Läuferinnen angefangen.

Die Vorbereitungen zum Schaulaufen laufen gut. «Wir haben ein eingespieltes Team aus Trainerinnen und Choreografen. Die Läuferinnen sind sehr motiviert und freuen sich immer auf die Darbietungen», so Sara Koch. Die Gruppenprojekte seien für die Läuferinnen eine schöne Abwechslung, da sie während der Saison häufig alleine oder in kleinen Gruppen trainieren. Ob Anfänger, Hobby-Läufer oder Spitzenathlet, der Verein ist breit gefächert. «In Bezug auf Erfolge hat Zug eine starke Basis mit jungen Läuferinnen. Unsere Läuferinnen nehmen an vielen regionalen, nationalen und auch internationalen Wettkämpfen teil und schneiden immer sehr gut ab», so Sara Koch.

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