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ZUG: Ein letzter EVZ-Schnappschuss

Der sportliche Kriechgang des EV Zug in der Saison 2013/14 zeigte sich auch am Dienstag deutlich. Der Zuspruch für den traditionellen Schluss-Event im Legends Club in der Bossard-Arena ist auch schon grösser gewesen.
Marco Morosoli
Claudio Pelli macht ein Foto von Sohn Jérôme und EVZ-Stürmer Josh Holden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Claudio Pelli macht ein Foto von Sohn Jérôme und EVZ-Stürmer Josh Holden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Verlassen den EV Zug: Patrick Fischer (links, hört auf) und Sven Lindemann, dessen Vertrag nicht mehr verlängert wird. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Stürmer Alessio Bertaggia mit Vater Sandro. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Präsident Roland Staerkle und Marcello Weiss, der das EVZ-inhouse TV leitet. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Claudia Pelli macht ein Foto mit Sohn Jérôme und EVZ-Stürmer Josh Holden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Youngster Lino Martschini lässt sich mit Fans fotografieren. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Verteidiger Santeri Alatalo verteilt Autogramme. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Auch Topskorer Reto Suri ist da und lässt sich Zeit für die Fans. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
EVZ-Interimscoach Walteri Immonen (links) und EVZ-Stürmer Josh Holden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Claudia Pelli mit Sohn Jérôme holt sich ein Autogramm bei EVZ-Stürmer Josh Holden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
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Saisonabschluss-Event des EV Zug

Für einige EVZ-Akteure ist es der letzte solche Anlass. Elf Spieler der EVZ-Ausgabe 2013/14 werden das Stier-Dress im kommenden Jahr nicht mehr überziehen. Einer davon ist Patrick Fischer (37).«Ich habe mit dem Eishockey abgeschlossen», sagt der Verteidiger. Nach zehn Jahren beim EV Zug hängt er die Schlittschuhe an den Nagel und wird Verkaufsleiter in einer Sicherheitsfirma. Es werde ihm etwas fehlen, aber «ich freue mich, dass ich jetzt am Wochenende etwas mit der Familie machen kann». Das dürfte seine Frau und den Nachwuchs freuen.

Weiter Eishockey spielen will derweil Sven Lindemann (37). Klar ist, dass dies nicht in Zug sein wird, aber er ist offen für Angebote und sagt mit einem Lächeln: «In der NHL oder in der KHL.»

Dass Alessandro Chiesa (27) nach Lugano zieht, bedauert Alessio Bertaggia (21).«Jetzt habe ich keinen mehr im Team, mit dem ich italienisch sprechen kann», sagt er. Immerhin weilt sein Vater Sandro Bertaggia(49), der in Zug seine Sporen verdient hat, bevor er mit Lugano «grande» wurde, berufsbedingt sehr oft in der Zentralschweiz. So verliert Alessio Bertaggia den Kontakt zu seiner Geburtsstadt ennet dem Gotthard nicht vollkommen. Aber Englisch ist ja eh die Sprache, die heute ein Eishockeyaner verstehen muss. Und da gibt es ja viele Übungsmöglichkeiten.

«Sind nicht ganz oben»

Ebenfalls vor Ort war gestern EVZ-Präsident Roland Staerkle. Zur EVZ-Saison sagt er: «Am Schluss sind wir nicht ganz oben, müssen aber auch nicht nach hinten schauen.» Kein Geheimnis verrät er auch, wenn er prophezeit: «Wir werden in dieser Saison rote Zahlen schreiben.» Angst, dass es noch weiter nach unten gehen könnte, hätte er nicht gehabt: «Vor dem letztlich entscheidenden Spiel in Biel war ich ruhig», sagt der EVZ-Obmann. Ein Mann, der ihm heuer wohl mehr Freude gemacht hat als die Mannschaft, ist Marcello Weiss. Dieser ist der Herr der Bilder im Stadion. «Ich entscheide, was in der Bossard-Arena auf dem Würfel über dem Eis zu sehen ist.» Ihm gehen viele Helfer zur Hand. «Ich habe diese Saison nicht so viele emotionale Momente erlebt», sagt er. Dann redet er von der «Kiss-Camera», die oftmals für eine Auflockerung bei den nicht immer optimalen Vorstellungen der EVZ-Spieler auf dem Eis gesorgt hat. Ein beliebter Spieler für die Autogrammjäger ist Reto Suri (25). An seinem 25. Geburtstag lässt er es sich nicht nehmen, nochmals mit den Fans zusammen zu sein. Er wird wohl die Schlittschuhe nochmals schnüren, steht doch im Mai noch die Eishockeyweltmeisterschaft in Weissrussland auf dem Programm.

Bereits mit der Planung für die nächste Saison begonnen hat Walteri Immonen (47). Im Gegensatz zu den Spielern hat er derzeit keine Ferien. «Ich werde mich Anfang April erstmals mit dem neuen EVZ-Headcoach Harold Kreis treffen.» Im Juli gibt es dann noch kurze Ferien in Finnland. Nach Phoenix (US-Bundesstaat Arizona) zieht es Josh Holden (37).«Ich freue mich auf ein wenig Erholung. Ich werde aber auch hart trainieren.»

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