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ZUG: Ein neuer Zug soll für weniger Ärger sorgen

Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember verkehren neue Triebwagen­züge in Richtung Italien. Aber nicht so viele wie gedacht.
Jetzt täglich um 12 Uhr im Bahnhof Zug zu sehen: ein alter ETR 470 (links) und der neue ETR 610. (Bild Marco Morosoli)

Jetzt täglich um 12 Uhr im Bahnhof Zug zu sehen: ein alter ETR 470 (links) und der neue ETR 610. (Bild Marco Morosoli)

Dass Neues nicht zwangsläufig gut ist, mussten die SBB bei den Triebwagenzügen des Typs ETR (Elettro Treno Rapido) 470 leidvoll erfahren. Die zwischen 1994 und 1997 abgelieferten Pendolinos verkehrten praktisch nie über eine längere Zeitachse ohne Panne. Der letzte Pendolino-Zwischenfall liegt zwar mittlerweile mehr als ein Jahr zurück. Anfang September 2013 blieb ein ETR 470 im Zimmerbergtunnel zwischen Thalwil und Zürich stecken. Fahrten in der von einigen Bahnfreaks als «Sardinenbüchse auf Rädern» bezeichneten Einheiten sind aber auch heute noch kein Genuss. Zwar verkehren die Züge zwischen der Lombardei und Zürich mittlerweile pünktlicher – weil die Fahrzeit um eine halbe Stunde geweitet wurde – doch noch immer gibt es Zugsausfälle. Sie werden oftmals mit einem «Ereignis im Ausland» begründet.

Zwei neue Züge im Einsatz

Immerhin ist jetzt Besserung in Sicht. Seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden zwei Verbindungen zwischen Zürich und Milano mit Triebwagenzügen des Typs ETR 610 abgedeckt. Die SBB setzen Züge dieser Ausführung schon seit 2009 auf der Achse Genf–Brig–Simplon–Domodossola–Milano ein. Die Pendolinos wurden ursprünglich von der Cisalpino AG bestellt. Diese Firma war von 1993 bis 2009 für den Nord-Süd-Verkehr verantwortlich und war ein Gemeinschaftsunternehmen der SBB und der Italienischen Staatsbahnen FS (Trenitalia). Als SBB und Trenitalia die Fahrten zwischen Milano und der Schweiz (Genf und Zürich) wieder in Eigenregie durchführten, wurden die 14 ETR 610 der Cisalpino AG zwischen den SBB und der Trenitalia aufgeteilt. Die SBB haben nun vor zwei Jahren acht weitere Einheiten des gleichen Typs bestellt, von denen die ersten zwei Züge bereits ausgeliefert worden sind. Sind diese Züge dereinst alle im Einsatz, haben SBB und FS 22 Triebwagenzüge der Serie ETR 610 auf dem Nord-Süd-Korridor im Einsatz.

Marco Morosoli

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