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ZUG: Ein Walchwiler schwingt am Schluss ganz obenauf

Der Zugerberg-Schwinget hielt alle Versprechen: Bei schönstem Wetter und toller Stimmung siegte sogar ein Einheimsicher.
Auf dem Zugerberg fand heute zum 50. mal das Zugerberg Schwingen statt. Im Bild : Schwingerkönig Remo Betschart. (Bild: Maria Schmid)

Auf dem Zugerberg fand heute zum 50. mal das Zugerberg Schwingen statt. Im Bild : Schwingerkönig Remo Betschart. (Bild: Maria Schmid)

Auf dem Zugerberg fand am Sonntag zum 50. mal das Zugerberg Schwingen statt. Der Walchwiler Remo Betschart freute sich über seinen Sieg. (Bild: Maria Schmid)
Remo Betschart im Schlussgang gegen Bruno Linggi aus Goldau. (Bild: Maria Schmid)
Rund 1000 Zuschauer fanden sich für das Schwinget auf dem Zugerberg ein. (Bild: Maria Schmid)
Hauptpreise für den Erst- und Zweitplatzierten waren das Rind Susi und das Rind Tamara. (Bild: Maria Schmid)
Schwingerkönig Remo Betschart vor Beginn des Wettkampfes. (Bild: Maria Schmid)
Eine Jodertruppe sorgte für die musikalische Unterhaltung. (Bild: Maria Schmid)
56 Schwinger lieferten sich hart umkämpfte Duelle. Im Bild: Remo Betschart gegen Bruno Linggi. (Bild: Maria Schmid)
Bei herrlichem Wetter kämpften die beiden im Sagmehl-Ring. (Bild: Maria Schmid)
Alphornbläser während dem Schlussgang. (Bild: Maria Schmid)
Jedem Teilnehmer wurde am Jubiläumsschwinget ein Sackmesser mit der Inschrift «50. Zugerberg-Schwinget 2015, Schwingklub Oberwil-Zug» überreicht. (Bild: Maria Schmid)
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Das 50. Schwinget auf dem Zugerberg

Das herrliche Sommerwetter vermochte gestern Sonntag rund 1000 Zuschauer auf den Zugerberg zu locken. Sie waren gekommen, um beim Restaurant Vordergeissboden die 50. Austragung des Zugerberg-Schwinget mitzuerleben. Den ganzen Tag über herrschte eine frohe, friedliche Stimmung. Die 56 Schwinger, die aktiv in die Hosen stiegen, lieferten sich hart umkämpfte, aber stets faire Duelle.

Ein Rind als Hauptpreis

Da passte es gut ins Bild, dass selbst der Schlussgang zwischen dem Walchwiler Remo Betschart und dem Goldauer Bruno Linggi gestellt wurde. Für Leo Betschart ging die Rechnung auf. Er klassierte sich im Rang 1a, während Linggi vom Oberarther Christian Gwerder überholt wurde, der sich den Rang 1b sicherte.

Die Freude der beiden Erstplatzierten war gross, als sie die Hauptpreise das Rind Susi und das Rind Tamara – in Empfang nehmen durften. Für die anderen Schwinger stand ein schöner Gabentempel im Gesamtwert von rund 20 000 Franken bereit. Zudem wurde jedem am Jubiläumsschwinget teilnehmenden Akteur ein Sackmesser mit der Inschrift «50. Zugerberg-Schwinget 2015, Schwingklub Oberwil-Zug» überreicht.

Sackmesser zur Ehrung

Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger OK-Präsident Karl Stocklin hatte im Vorfeld versprochen, mit einer Überraschung aufzuwarten. Er hielt Wort: Um 14.30 Uhr ehrte er alle bisherigen Sieger des Zugerberg-Schwinget ebenfalls mit einem solchen Sackmesser. Nach einem gekonnten musikalischen Vortrag der Oberwiler Dorfmusik unter der Leitung von Hans Blattmann trafen sich die geladenen Gäste zu einem kleinen Imbiss.

Die Dreikäsehochs nützten den Unterbruch, um in den verwaisten Sägemehlringen ihre noch zarten Muskeln spielen zu lassen. Das Jodeldoppelquartett Zug, Alphornbläser und Fahnenschwinger begeisterten das Publikum mit gekonnten Darbietungen.

Der Chamer Franz Bellmont, Präsident des Zuger Schwingverbands, bemerkte dann noch zu Recht: «Der Zugerberg-Schwinget ist ein Fest, das jedem Freude macht.» Ins gleiche Horn stiessen Bruna und Hasan Ertürk, die unisono sagten: «Wir kommen seit vielen Jahren an diesen Anlass, der ein richtiges Volksfest ist, weil jeder jeden kennt.»

Sie sorgt fürs Schmunzeln

Für einen besonderen Hingucker sorgte Nathalie Staub aus Finstersee, die ein blaues T-Shirt trug. Auf dessen Vorderseite bezeichnete sie sich als «Schwinger Mami». Und als sie sich umdrehte, stand zu lesen: «Manche Leute müssen ein ganzes Leben warten, um ihren Lieblingsschwinger zu treffen. Ich habe meinen geboren.»

Umgehend verriet Nathalie Staub: «Mein Lieblingsschwinger ist mein 17-jähriger Sohn Devin Staub, der heute aktiv in den Sägemehlring stieg.» Es wäre der «verliebten» Mutter zu gönnen, wenn ihr Sprössling dereinst die «Bösen» das Fürchten lehren würde.

Martin Mühlebach

Hinweis

Einen weiteren Bericht zum Zugerberg-Schwinget finden Sie im Sport auf Seite 27.

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