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ZUG: Ein Zuger Stadtrundgang, der auch den Gaumen bedient

Franziska Stadlin und Georges Raemy führen seit 20 Jahren Touristen durch die Altstadt. Mit dem «Zuger Gaumenspass» erfüllen sie sich einen lang gehegten Traum, der nicht nur für Touristen von Interesse sein dürfte.
Teilnehmer der Führung geniessen in der Neustadt-Passage ein Zuger Fondue. (Bild: Charly Keiser (8. März 2018))

Teilnehmer der Führung geniessen in der Neustadt-Passage ein Zuger Fondue. (Bild: Charly Keiser (8. März 2018))

Zuger Kirsch, Zuger Rötel und Zuger Kirschtorte. Diese und noch einige Köstlichkeiten mehr gibt es beim «Zuger Gaumenspass» zu entdecken. Franziska Stadlin und Georges Raemy haben diese erste kulinarische Führung mit dem Fokus auf lokale Produkte und Unternehmen entwickelt. Die beiden sind seit 1988 im Stadtführerteam von Zug. «Gewürzt wird der Spass mit lockeren Anekdoten und Wissenswertem», erklärt Stadlin.

Treffpunkt ist der Eingang zum GG6 auf dem Arenaplatz. Der Lift bringt die zwölf Teilnehmer ins oberste Stockwerk, in die Skylounge. Die Auswärtigen staunen. So hätten sie Zug noch nie gesehen, ist mehrfach zu hören. Während die Teilnehmer ein Cüpli aus Prosecco mit Kirschlikör der einheimischen Destillerie Etter geniessen, erzählt Stadlin von der perfekten Landschaft Zugs für die Kirschen – und wie Zug zu seiner Kirschtorte kam.

Eine Stärkung nach 112 Treppenstufen

Mit dem Bus geht’s weiter zum Metalli – Käseverkäufer Alfons Dubach erwartet die Teilnehmer vor seinem Geschäft in der Neustadtpassage. Eine Portion Zuger Fondue steht im Caquelon bereit. Das Zuger Fondue besteht aus Zuger Käse und Zuger Bergkäse, gemischt, mit Apfelwein aus Zug und mit Zuger Kirsch. Schnell ist das Caquelon leer, und es geht weiter zur Bäckerei Bossard um die Ecke. «Chröpfeli gibt es nur bei Bossard das ganze Jahr», sagt Stadlin. Die anderen Bäcker würden diese nur zur Fasnachtszeit herstellen. Zu Fuss geht’s nun zum Hirschenplatz.

Christian Rogenmoser von der gleichnamigen Metzgerei neben dem Zytturm erwartet die Gruppe. Er präsentiert Zytturmholz, geräucherte Poulet- und Rindsstücke, und erzählt von der Zuger Chriesiwurst. Auch diese darf probiert werden. Und zwar als Belohnung für den Auf- und Abstieg auf den Zytturm. Die 112 Stufen haben sich gelohnt, die Abendstimmung über Zug ist grandios. Im Restaurant Schiff gibt’s zwei weitere Köstlichkeiten – dann geht’s weiter zum Bistro zum Pfauen beim Kolinplatz. Walter Speck erzählt die Geschichte seiner Confiserie, die er zusammen mit Bruder Peter führt. «Im ‹Pfauen› haben wir ein Craft-Beer-Konzept, während den Gästen wahlweise Zugerli oder Zuger Kirschtorte zum Kaffee oder Espresso gereicht wird.» Nach drei Stunden Zuger Geschichte und Zuger Spezialitäten ist die Führung fertig. Fürwahr eine leckere Art, die Stadt kennen zu lernen.

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Hinweis
Infos:www.zug-tourismus.ch.

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