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ZUG: Eine Melodie für die Ewigkeit

Die Jazz Night feiert in diesem Jahr ihr 25-Jahr- Jubiläum. Und dieses soll dank eines Jingles zur bleibenden Erinnerung werden.
Charly Keiser
Die beiden Musiklehrer Roland Dahinden und Jasmin Lötscher proben mit der Big Band der Musikschule den «Jazz Night Zug Jingle». (Bild Werner Schelbert)

Die beiden Musiklehrer Roland Dahinden und Jasmin Lötscher proben mit der Big Band der Musikschule den «Jazz Night Zug Jingle». (Bild Werner Schelbert)

Charly Keiser

Am Donnerstag nach den Sommerferien, also am 25. August, beginnt die 25. Zuger Jazz Night. Damit das Jubiläum zur bleibenden Erinnerung wird, haben sich die Macher des Anlasses etwas besonderes einfallen lassen. Dank einer Erkennungsmelodie soll die Jazz Night künftig hörbar im Gedächtnis der Besucher eingebrannt werden, wie Nicolett Theiler vom Organisationskomitee erklärt. Dazu wurden die Big Band der Musikschule Zug unter der Leitung von Roland Dahinden und der Zuger Klarinettist und Komponist Mathias Landtwing engagiert. Landtwing hat die Melodie entwickelt, die nun die Jazz Night über Jahre begleiten soll. Er hat die Melodie für die Big Band arrangiert, aber zusätzlich auch so genannte «Lead Sheets» für andere Formationen geschrieben.

Die Bands, die am Donnerstag und Freitag an der Jazz Night auftreten, haben von Programmchef Martin Himmelsbach die Noten des Jingles erhalten. «Die Rückmeldungen waren fantastisch», schwärmt Himmelsbach. «Die Bands werden wohl alle unsere neue Erkennungsmelodie an den Auftritten zum Besten geben.» Das Tolle sei, wie Himmelsbach weiter und begeistert erzählt, dass diese den Jingle alle anders interpretieren würden. «Das wird sicher unheimlich spannend.»

Zur Hauptzeit auf der Hauptbühne

Besonders sollen vor allem der Auftakt und die Uraufführung des Jazz-Night-Jingles am Donnerstag und im Rahmen des Auftrittes der Big Band der Musikschule Zug werden. Natürlich muss für diesen Auftritt entsprechend geprobt werden. «Und dies während der Ferien», sagt Roland Dahinden. Nur gerade ein Musikschüler, der in der Rekrutenschule sei, habe sich nicht für die Proben angemeldet, berichtet Dahinden und fügt an: «In den letzten zehn Tagen der Ferien sind die Schüler für Proben anwesend, und die Woche vor dem Auftritt haben wir ein Probe-Weekend.»

Das Ganze sei für die jungen Leute ein Riesending, betont Dahinden. «Denn es ist nicht ein Auftritt auf einer Nebenbühne zu einer Randzeit, sondern ein Konzert auf der Hauptbühne und zur Topzeit.» Das sei schlicht und einfach der Hammer, schwärmt der Musiklehrer.

Zwei weitere Formationen

Doch nicht nur die Big Band der Musikschule ist mit von der Partie. Mit der «Singers Night» und dem «Jazz Workshop» sind zwei weitere Formationen der Musikschule mit jeweils bis zu zehn Leuten an der diesjährigen Jazz Night im Einsatz. «Ich bin riesig erfreut, dass dies erstmals klappt», sagt Martin Himmelsbach. Bislang hätten die langen Sommerferien solche Einsätze verhindert. Genauer seien die Formationen der Musikschule jeweils vor den Ferien auseinandergefallen.

Kein Thema war übrigens ein dritter Tag für die Jazz Night, wie Nicolett Theiler sagt. Erstens sei das Risiko und der Aufwand für einen dreitägigen Anlass einfach zu gross. Himmelsbach nickt und sagt: «Zwei Mal 20 Stunden arbeiten geht – aber drei Mal 20 Stunden ist definitiv zu viel.»

Hinweis

Alle Informationen unter: www.jazznight.ch

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