ZUG: Eine neue Zuger Kanti auf dem Papieri-Areal?

Dass im Ennetsee eine neue Mittelschule dereinst gebaut wird, dagegen gibt es kaum Vorbehalte. Jetzt sorgt ein neuer Standort für Gesprächsstoff.

Freddy Trütsch
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Die Cham Paper Group Immobilien AG und die Gemeinde Cham planen die neue Nutzung des Papieri-Areals. (Bild: Andreas Busslinger)

Die Cham Paper Group Immobilien AG und die Gemeinde Cham planen die neue Nutzung des Papieri-Areals. (Bild: Andreas Busslinger)

«Der Regierungsrat wird beauftragt zu prüfen, ob sich in Cham anstelle des neuen Mittelschulstandortes Röhrliberg auf dem Areal der ‹Papieri› der neue Mittelschulstandort realisieren lässt.» Dies ist der Inhalt einer Motion von Markus Jans (SP, Cham), die er dieser Tage auf der Staatskanzlei eingereicht hat. Die Cham Paper Group Immobilien AG beabsichtige, das Industrieareal neuen Nutzungen zuzuführen und es als Wohn- und Arbeitsquartier zu entwickeln, schreibt Jans in seiner Begründung. Die Lage des Planungsareals bezüglich Zentrum und Bahnhof sei hervorragend. Es biete sich nun die einmalige Chance an hervorragender Lage und ohne zusätzliches kostbares Landwirtschaftsland zu beanspruchen einen Mittelschulstandort in einem neuen Dorfteil zu realisieren. «Diese Chance gilt es zu nutzen und eine vertiefte Abklärung vorzunehmen», betont Markus Jans.

Die Baudirektion hat bereits vor dem Eingang dieser Motion entsprechende Machbarkeitsstudien in Auftrag gegeben. Auch bezüglich des Papier-Areals. Resultate gibt es bis Ende Mai. Die Grundeigentümerin sieht allerdings eine Mittelschule auf ihrem Areal eher nicht. Der Standort sei für eine Schule nicht geeignet.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen ZZ und im E-Paper.