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ZUG: Einheimisches Holz soll gefördert werden

Der Kanton Zug soll die Verwendung von einheimischem Holz beim Bauen und Heizen fördern. Der Kantonsrat hat am Donnerstag eine Motion von FDP, SVP und CVP mit 59 zu 14 Stimmen erheblich erklärt. Für das Anliegen hat sich auch der Regierungsrat ausgesprochen.
Bei Neubauten soll Holz nach Möglichkeit teil der Planung sein. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Bei Neubauten soll Holz nach Möglichkeit teil der Planung sein. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Motion verlangt, dass bei der Projektierung von kantonalen und kommunalen sowie vom Kanton subventionierten Bauten die Holzbauweise und die Nutzung von Holzenergie in die Evaluation einbezogen wird. Der Kantonsrat lehnte es ab, explizit die Verwendung von einheimischem Holz zu verlangen, auch wenn dies zu begrüssen sei.

Der Kanton habe ein Interesse an steigenden Holzpreisen, sagte Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard (Alternative-Die Grünen). Dies führe nämlich zu geringeren Defiziten bei der Waldpflege und folglich zu geringeren Abgeltungen dieser Defizite durch den Kanton. Der Kanton Luzern habe eine ähnliche Regelung im kantonalen Waldgesetz, wie sie in Zug nun gewünscht werde.

Die Förderung des einheimischen Holzes sei ökologisch und ökonomisch sinnvoll, sagte eine grünliberale Sprecherin. Ein CVP-Vertreter warnte vor Wettbewerbsverzerrungen, denn heute könne durchaus nicht von ungleich langen Spiessen gesprochen werden. (sda)

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