ZUG: Entwicklung des Industrieareals geplant

Der Stadtrat wird gemeinsam mit der V--Zug AG ein Studienverfahren zur Entwicklung des Industrieareals durchführen. Fünf Architektenteams werden bis Ende 2013 städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.

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Das Areal der V-Zug, aufgenommen im Oktober 2011.

Das Areal der V-Zug, aufgenommen im Oktober 2011.

Die V-Zug AG beabsichtigt, in den kommenden Jahren den Produktionsstandort Zug zu stärken und zu erweitern, informiert die Stadt Zug. Das Areal im Norden der Stadt Zug ist durch die aktuelle Nutzung stark belegt. Die Optimierung der Betriebsabläufe soll einerseits eine Erweiterung der industriellen Produktion und andererseits Raum für einen Technologiecluster und weitere Nutzungen ermöglichen. Es soll eine teilweise Öffnung des Areals der V-Zug erfolgen, damit eine Mischnutzung ermöglicht wird. Diese soll eine hohe Flexibilität für die Bereiche Technologiepark, Forschung, Dienstleistung, Wohnen und Quartierversorgung ermöglichen.

Fünf Varianten

Der Stadtrat wird dazu im Laufe dieses Jahres gemeinsam mit der V-Zug AG ein Studienverfahren über das Areal der V-Zug und direkt angrenzender Grundstücke der V-Zug AG, der Stadt Zug und Dritter durchführen. Fünf Architektenteams – zwei Büros aus Zürich und je eines aus Luzern, Genf und Kopenhagen – werden bis Ende 2013 städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten als Grundlage für die Änderung des bestehenden Bebauungsplans aufzeigen. Die Auswahl der Planungsbüros erfolgte durch die V-Zug AG. Ein breit abgestütztes Beurteilungsgremium aus Vertretern der V-Zug AG, des Baudepartements der Stadt Zug sowie Fachpersonen aus den Bereichen Architektur, Soziologie, Gebäudetechnik und Nachhaltigkeit sowie Landschaftsarchitektur wird die Arbeiten beurteilen.

Vorschlag wird öffentlich vorgestellt

Anschliessend an das Studienverfahren wird der städtebauliche Vorschlag der Öffentlichkeit vorgestellt. Gestützt auf das Ergebnis des Studienverfahrens wird der bestehende Bebauungsplan überarbeitet und den politischen Gremien unterbreitet. Die Planungsabsichten würden den Vorgaben des Entwicklungskonzeptes sowie der Bau- und Zonenordnung der Stadt Zug entsprechen.

pd/spe