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ZUG: Erdkabel sollen den Kanton Zug durchqueren

Für die 380-Kilovolt-Freileitung quer durch den Kanton Zug lieben Varianten vor, durch welche Gebiete eine zukünftige Leitung im Boden durchführen soll. Die Baudirektion klärt ab, wo die Richtplaner in Zukunft Raum freihalten müssen.
Mal durch den See, mal im Bogen um die Siedlungsgebiete: Zwei ungefähre Varianten für die Erdverlegung einer Stromleitung. (Bild: Grafik PD/Baudirektion des Kantons Zug)

Mal durch den See, mal im Bogen um die Siedlungsgebiete: Zwei ungefähre Varianten für die Erdverlegung einer Stromleitung. (Bild: Grafik PD/Baudirektion des Kantons Zug)

Die 380/220 Kilovolt-Freileitung zwischen dem zürcherischen Samstagern und Mettlen im Kanton Luzern verläuft quer durch den Kanton Zug. Zwei Korridorvarianten hat die Zuger Baudirektion in einer Machbarkeitsstudie ausgearbeitet. Sie zeigen, durch welche Gebiete eine zukünftige erdverlegte Leitung führen könnte.

Mit der Machbarkeitsstudie wird das Ziel verfolgt, den benötigten Raum freizuhalten für eine Erdverlegung zum gegebener Zeit. Ein Leitungstrassee soll im kantonalen Richtplan festgelegt werden.

Wann eine Erdverlegung allenfalls realisiert würde, ist offen, wie die Baudirektion in ihrer Mitteilung schreibt. Aufgrund des Alters der bestehenden Leitung sei davon auszugehen, dass ein Ersatz erst in 20 bis 30 Jahren in Betracht gezogen wird. Wenn sich die Rahmenbedingungen wegen den technischen oder politischen Entwicklungen ändern, könnte sich das aber ändern.

Der letzte Planungsschritt: Die öffentliche Auflage

Als nächstes wird der Kanton nach weiteren Abklärungen Gemeinden, Fachstellen, Nachbarkantone und Fachstellen des Bunds um Stellungnahmen anfragen. Wenn ein definitiver Korridor quer durch den Kanton in den Richtplan aufgenommen werden soll, wird es zur öffentlichen Auflage kommen.

Die eine Variante verläuft im Norden des Kantons, eine im Süden. Die Südvariante verläuft durch den Zugersee und schliesst das Unterwerk Altgass von Süden her an.

Die Abklärungen haben die Behörden nach einer überwiesenen Motion im Auftrag des Kantonsrat vorgenommen. Man wisse, bei der Netzbetreiberin Swissgrid AG kein Handlungsbedarf für eine Anpassung der Leitung bestehe, schreibt die Baudirektion: Die bestehende Freileitung halte die geltenden Emissions-Grenzwerte ein und habe ihre Lebenserwartung noch nicht erreicht.

pd/cv

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