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ZUG: Erfolgreiche Kontrollen gegen Schwarzarbeit

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben einen Coiffeursalon, eine Baustelle und einen Zeitschriftenverkäufer kontrolliert. Fünf Personen hielten sich nicht an das Gesetz.
Im Bereich der Bekämpfung von Schwarzarbeit kontrollierte die Tripartite Arbeitsmarktkommission 198 Betriebe (Symbolbild). (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Im Bereich der Bekämpfung von Schwarzarbeit kontrollierte die Tripartite Arbeitsmarktkommission 198 Betriebe (Symbolbild). (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Einsatzkräfte der Zuger Polizei haben am Dienstag (20.2.2018) eine Kontrolle in einem Coiffeursalon in Unterägeri durchgeführt, wie die Zuger Polizei mitteilt. Dabei wurde festgestellt, dass zwei Männer ohne die erforderlichen Dokumente als Friseure tätig waren. Einer der beiden, ein 34-jähriger Iraker, habe über keine gültige Aufenthaltsbewilligung verfügt. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe. Zudem wurde er vom Amt für Migration mit einer dreijährigen Einreisesperre belegt. Der Iraker habe die Schweiz bereits verlassen müssen. Bei seinem 33-jährigen Landsmann habe die notwendige Arbeitsbewilligung gefehlt. Er erhielt eine Geldstrafe und eine Busse von mehreren Hundert Franken.

Bei einer weiteren Kontrolle zur Bekämpfung der Schwarzarbeit seien am Donnerstag (22.2.2018), in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit, auf einer Baustelle in Rotkreuz zwei deutsche Bauarbeiter überprüft worden. Die beiden 27- und 52-jährigen Männer seien nicht ordentlich gemeldet gewesen, womit ein Verstoss gegen das Meldeverfahren vorliegt. Der Arbeitgeber der Männer erhielt eine Busse von mehreren Hundert Franken.

Ebenfalls gegen das Meldeverfahren verstossen hat ein 50-jähriger Zeitschriftenverkäufer. Der Rumäne sei am Freitag (23.2.2018) auf dem Bundesplatz in der Stadt Zug kontrolliert und gebüsst worden.

pd/os

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