Zug erhält viel S-Bahn für wenig Geld

Das Zürcher S-Bahn-Netz wird stark ausgebaut. Auch Zug zahlt mit - und profitiert massgeblich.

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Zug soll bessere Verbindungen nach Zürich Nord erhalten. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Zug soll bessere Verbindungen nach Zürich Nord erhalten. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Satte 93 Millionen Franken lassen sich der Bund, der Kanton Zürich und dessen Nachbarkantone die vierte Teilergänzung der S-Bahn Zürich kosten. Verwirklicht werden soll dieser Ausbau in drei Etappen zwischen 2014 und 2018. Nach Abzug des Bundesanteils verbleiben 4,2 Millionen, mit denen sich Zug an den Kosten beteiligen soll.

Halbstundentakt in den Raum Zürich Nord

Im Fahrplan 2014 mutiert die heutige S 21 Zug–Thalwil zur S 24. Sie wird mit der bestehenden S 24 Zürich–Horgen kombiniert. Die S 24 verkehrt so neu ab Zug und wird in der ersten Etappe vorerst ab Zürich via Wipkingen nach Oerlikon verlängert. Zug erhält damit eine halbstündliche Direktverbindung in den Raum Zürich Nord – anstelle des vorherigen Stundentakts.

Ab 2016 wird die S 24 dann zweimal pro Stunde über den Flughafen nach Winterthur und stündlich nach Schaffhausen verlängert. Damit entstehen zwei neue S-Bahn-Direktverbindungen von Zug an den Flughafen Kloten und ergänzen die stündlichen Interregio-Züge.

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.