ZUG: Eschenwelke breitet sich rasant aus

Ein aggressiver Pilz verbreitet sich an den Zuger Eschen. Von der Eschenwelke befallene Bäume sind weniger stabil, was insbesondere bei Schnee und Wind gefährlich werden kann.

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Ein von der Eschenwelke befallener Ast. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Ein von der Eschenwelke befallener Ast. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Verursacht wird das Welken und anschliessende Absterben der Eschen durch einen aggressiven Pilz. Er befällt Blätter, Zweige und Stämme. Die Eschenwelke, welche erst vor wenigen Jahren in der Schweiz erstmals auftrat, breitet sich rasant aus.

Hauptsächlich in den Wäldern der zugerischen Talgemeinden, wo die Esche häufig vorkommt, zeigen sich Probleme. So sind von der Eschenwelke befallene Bäume gegenüber Wind- und Nassschneebelastungen weniger stabil und stellen vor allem im Bereich von Strassen sowie Velo- und Fusswegen ein Sicherheitsrisiko dar.

Bereits im grünen Sommerwald seien die gelb und braun verfärbten Baumkronen vieler Eschen gut sichtbar geworden, teilt die Direktion des Innern des Kantons Zug am Mittwoch mit. Die Zweige der befallenen Bäume sind kahl, die Triebspitzen abgestorben und an den Stämmen löst sich teilweise die Rinde.

Am 12. Dezember will der Kanton orientieren, welche Massnahmen er gegen den Schädling ergreifen will.

pd/uus