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ZUG: Estates mit höherem Halbjahresgewinn ohne Neubewertungen

Zug Estates hat im ersten Semester 2016 einen tieferen Betriebsertrag erzielt. Unter dem Strich hat das Immobilienunternehmen aber mehr verdient, wenn der tiefere Neubewertungserfolg ausgeklammert wird.
Das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz mit der neuen Überbauung von Zug Estates. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz mit der neuen Überbauung von Zug Estates. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Betriebsertrag ging um 2,2 Prozent auf 30,3 Millionen Franken zurück. Verantwortlich dafür sind die tieferen Einnahmen im Geschäftsbereich Hotel & Gastronomie mit einem Minus von 14 Prozent auf 8,4 Millionen Franken.

Der Liegenschaftsertrag legte dagegen um 3,1 Prozent auf 19,7 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Betriebsaufwand sank aber noch stärker als der Ertrag und ging um 12 Prozent auf 10,8 Millionen Franken zurück.

Aufgrund des markant tieferen Neubewertungserfolgs (14,4 Millionen Franken nach 32,8 Millionen Franken im Vorjahr) schrumpfte das Ergebnis auf Stufe EBIT um 34 Prozent auf 32,8 Millionen Franken und der Reingewinn um 37 Prozent auf 24,7 Millionen Franken. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs resultiert unter dem Strich allerdings eine Zunahme um 5,6 Prozent auf 12,1 Millionen Franken.

Der Bilanzwert des gesamten Portfolios stieg im Jahresverlauf um 4,1 Prozent und kam Ende Juni (ohne Betriebsliegenschaften) bei 1,12 Milliarden Franken zu liegen. Der Leerstand in den Renditeliegenschaften nahm im Berichtszeitraum ab. Am Bilanzstichtag lag die Quote bei 4,2 Prozent nach 5,4 Prozent Ende 2015.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt und ergänzt. Neu macht die Geschäftsleitung Angaben zum Konzernergebnis: Dieses wird unter Ausklammerung der Neubewertungen auf dem Niveau von 2015 erwartet. Weiterhin wird mit einem auf Vorjahresniveau liegenden Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung sowie einem Neubewertungserfolg unter Vorjahr gerechnet.

sda

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