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ZUG: Experiment: Wie reagieren Krebse auf Licht?

Mit einem Experiment mit Feenkrebsen konnte sich die Klasse 3H der Kantonsschule für das Finale in Basel von «Science on the Move» qualifizieren. Dort darf sie nun ihre Resultate präsentieren.
Vanessa Varisco
Zusammen mit Biologielehrer Remo Flüeler führen die Schüler die Experimente durch. (Bild: Maria Schmid (Zug, 1. Juni 2017))

Zusammen mit Biologielehrer Remo Flüeler führen die Schüler die Experimente durch. (Bild: Maria Schmid (Zug, 1. Juni 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

«3H – Dedicated to Science» – mit diesem Motto stellt sich die Klasse 3H der Kantonsschule für den Wettbewerb «Science on the Move» vor und zeigt mit ihrem Einsatz, dass sie sich tatsächlich hingebungsvoll der Wissenschaft gewidmet hat. Schnell war für die Klasse mit Schwerpunkt Physik und Mathematik klar, dass sie sich für diesen Wettbewerb anmelden würde. «Wir haben es als eine Chance gesehen, an einem wissenschaftlichen Projekt zu arbeiten und als Klasse teilzunehmen», erklärt Fabian Jaggy (16) aus Steinhausen. Aufmerksam gemacht auf dieses Projekt wurden die Jugendlichen von ihrem Biologielehrer Remo Flüeler, welcher ihnen im Arbeitsprozess als Coach tatkräftig zur Seite stand und unterstützt wurde von Physiklehrer Johannes Strassmair.

In einem nächsten Schritt bildeten sie verschiedene Gruppen, um mögliche Themen für die Projektlinie «Motion – no Life without Motion» des Wettbewerbs herauszufiltern. «Nach dem Ausschussverfahren fiel die Entscheidung schliesslich auf die Untersuchung von Feenkrebsen und ihre Reaktion auf Licht», berichtet Saira Kaufmann (15) aus Zug. «Auch wenn die Arbeit manchmal Ausdauer erfordert hat, so hatten wir doch immer einen tollen Zusammenhalt und gute Stimmung», findet Claudia Stratil (16) aus Allenwinden.

In fünf Gruppen widmeten sich die Schüler dem Experiment. «Da es spezielle Krebse sind, die es nur an einem Ort gibt in der Schweiz, planten wir eine Exkursion, um sie zu fangen», berichtet Livia Kottmann (15) aus Steinhausen.

Krebse im Labyrinth getestet

Es folgten durchdachte Experimente mit Licht. So haben die Jugendlichen die Krebse beispielsweise in ein Labyrinth gesetzt und getestet, ob sie dem Licht ins Innere des Irrgartens folgen. Des Weiteren haben sie die Krebse zwei verschiedenen Lichtquellen ausgesetzt und geprüft, welcher sie folgen. Ausserdem haben sie mit Lichtfarbe und -stärke variiert. Die Ergebnisse wurden in einem schriftlichen Bericht, einem Plakat und einem einminütigen Video festgehalten.

«Es war nicht immer einfach, wir mussten Gruppen und Teamleader auswählen und alles koordinieren. Aber es hat sicherlich den Klassenzusammenhalt gefördert», meint Seraina Landis (15) aus Steinhausen. «Vor allem der Tag, an dem wir die Experimente ausgeführt haben und sich Resultate abgezeichnet haben, hat unglaublich Spass gemacht», erinnert sich Anastasia Mathys (15) aus Baar. Ihre Hypothesen wurden mit den Experimenten bestätigt: Eine entscheidende Rolle spielt die Lichtstärke, und auf Farben reagieren die Tiere unterschiedlich. Blau und Weiss folgen sie beispielsweise am ehesten.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Am 9. Juni dürfen sie ihre Resultate in Basel präsentieren. «Wir hatten es nicht erwartet, vor allem, weil wir gegen Ende zeitlich etwas unter Druck standen. Aber es ist eine Belohnung für unsere Arbeit, und wir freuen uns unheimlich», so Deborah Bissig (15) aus Holzhäusern.

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