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ZUG: Fasnacht: Das Zepter bringt Würde und Bürde

Verschiedene Fasnachtsgesellschaften tun sich schwer, ein Oberhaupt zu finden. Die erfolglose Suche führt da und dort zu einer Modernisierung
Ohne Nachfolger: Die beiden Beat Hürlimann waren 2012 bis 2014 Walchwiler Hudiväter. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Ohne Nachfolger: Die beiden Beat Hürlimann waren 2012 bis 2014 Walchwiler Hudiväter. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Steckt die Zuger Fasnacht in der Krise? Angesichts der Schwierigkeiten einiger Fasnachtsgesellschaften, einen Regenten zu finden, könnte man zu diesem Schluss kommen. Fast wäre die Fröschenzunft Ebel ohne ein Oberhaupt in die Jubiläumsfasnacht gestartet. Der Vorstand hat mehrere Absagen kassiert, bis im letzten Moment Cornelia Nussbaum Ja zum fasnächtlichen Amt gesagt hat. Die Fröschenzunft betritt damit Neuland. Erstmals in der 70-jährigen Geschichte der Zunft steht eine Frau den Fasnächtlern vor. Auf das weibliche Geschlecht hat auch die Fasnachtsgesellschaft Walchwil gehofft. Bis anhin wurden dort ebenfalls nur Männer ins höchste fasnächtliche Amt gewählt. Doch dieses Mal kam von allen potenziellen Hudivätern ein Nein. Von den Frauen allerdings auch. Die Gründe für die Absagen sind vielfältig. Der finanzielle Aspekt spielt in der Regel aber keine Rolle.

Silvan Meier

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