ZUG: Feuerwehr erhält Hilfe von Stadtrat

Die Freiwillige Feuerwehr hat Mühe, Mitglieder zu finden. Ein Problem ist der Wohnungsmarkt. Der Stadtrat hat deshalb Massnahmen beschlossen.

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Trotz öffentlichen Info-Veranstaltungen hat die Freiwillige Feiuerwehr Zug (FFZ) Mühe, neue Mitglieder zu finden. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Trotz öffentlichen Info-Veranstaltungen hat die Freiwillige Feiuerwehr Zug (FFZ) Mühe, neue Mitglieder zu finden. (Bild: Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

170 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ). Sie liegt damit leicht unter dem Sollbestand. Doch neue Mitglieder zu finden ist nicht einfach, denn diese müssten entweder in der Stadt Zug arbeiten oder wohnen. «Im Fall eines Einsatzes muss ein Mitglied innert nützlicher Frist vor Ort sein», begründet FFZ-Kommandant Daniel Jauch die Regelung. Doch immer mehr Leute würden ausserhalb der Stadt arbeiten und für mittlere oder untere Einkommen sei es schwierig, eine preisgünstige Wohnung in Zug zu finden. «Wir haben in unseren Reihen zahlreiche Handwerker, die keinen grossen Lohn heimtragen», sagt Jauch.

Bei der Stadt Zug ist dieses Problem bekannt. Der Stadtrat ist bereits aktiv geworden, wie Sozialvorsteher Andreas Bossard sagt: «Bestimmte Wohnungen werden explizit zuerst bei der Feuerwehr oder den Werkhofarbeitern ausgeschrieben, bevor wir öffentlich inserieren.» Die Wohnungen würden jedoch zu marktüblichen Preisen vermietet, so Bossard weiter.

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