ZUG: Fünfmal war der Keller voll

Im Göbli musste die Feuerwehr im Sommer innert weniger Wochen mehrmals Keller auspumpen. Woher das Wasser kam, da ist man sich nicht ganz einig.

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Isabelle Peyer muss derzeit auf einen Teil ihres Gartens verzichten. (Bild Werner Schelbert)

Isabelle Peyer muss derzeit auf einen Teil ihres Gartens verzichten. (Bild Werner Schelbert)

Isabelle Peyer ärgert sich noch immer ein wenig. Der Grund: Gleich fünfmal hatten sie und ihr Mann im Sommer nach Gewittern Wasser in Keller, Bastelraum, Garage und Waschküche. Und sie waren nicht die Einzigen. Alle vier Reiheneinfamilienhäuser – von der Oberallmendstrasse 4 bis 10 – sowie die beiden Häuser an der Göblistrasse 33 und 35 waren davon betroffen. Und das innert kürzester Zeit. Fünfmal musste die Fereiwillige Feuerwehr der Stadt Zug zwischen dem 14. Juli und dem 11. August anrücken, um die Keller auszupumpen.

«Wir wohnen schon 54 Jahre hier. Nur zweimal hatten wir in dieser Zeit solche Probleme», berichtet die 80-Jährige. Das sei allerdings rund 25 Jahre her. Woher das Wasser kam, da ist man sich nicht ganz einig. Seitens der Stadt Zug heisst es, das Baarer System habe an der Gemeindegrenze nicht die nötige Kapazität. Das Problem sei erkannt und man suche gemeinsam Lösungen. Die Baarer sind mit dieser Ansicht jedoch nicht einig.

Samantha Taylor