ZUG: Für Zuger Stadträte gibt es mehr Lohn

Das Parlament hat einer Gehaltserhöhung für Exekutiv-mitglieder zugestimmt. Dafür müssen sie sich ganz auf ihr Amt konzentrieren.

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st.190'000 statt 160'000 Franken werden die Stadträte ab Januar 2015 erhalten. Dieser Lohnerhöhung hat am Dienstag der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) in der zweiten Lesung zugestimmt.

Zusammen mit der Erhöhung wurde auch die Tätigkeit der Stadträte diskutiert. Dabei ist das Parlament definitiv zum Schluss gekommen, dass die Exekutivmitglieder ihre Tätigkeit künftig in einem Vollamt und nicht wie bis anhin in einem Nebenamt ausüben. Mit dieser Änderung wird es den Stadträten nicht mehr erlaubt sein, einem Nebenerwerb nachzugehen.

Lockerung der Regeln

Aber keine Regel ohne Ausnahme. Dafür weibelte die FDP-Fraktion. Es müsse möglich sein, dass man als Stadtrat Kleinstmandate weiter führen könne. «Nur so ermöglichen wir es auch Gewerblern und Personen mit einem Familienbetrieb, sich für ein solches Amt zu bewerben», betonte FDP-Fraktionssprecher Adrian Moos. Der Antrag der FDP wurde von einer Mehrheit der Gemeinderäte angenommen.

Weit weniger erfolgreich waren die beiden SVP-Gemeinderäte Jürg Messmer und Philip C. Brunner. Ihr Anliegen, die gesamte Diskussion solle vom Volk an der Urne entschieden werden, wurde deutlich abgelehnt. Für Jürg Messmer war mit diesem Entscheid jedoch klar, dass nun wohl von Dritten das Referendum ergriffen werde.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen ZZ und im E-Paper.