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ZUG: Furchtlose Fahrer im Temporausch

Der dritte Lauf der Deutschschweizer Meisterschaft der BMX-Fahrer hat am Sonntag auf der Strecke in der Ammannsmatt stattgefunden. Viele junge Fahrer haben mit ihrem Können das Publikum begeistert.
Vanessa Varisco
Der Zuger Nick Hofer (Nummer 7) springt über die bucklige Piste. (Bild: Der Zuger Nick Hofer (Nummer 7) springt über die bucklige Piste. Bild: Stefan Kaiser/ZZ, Zug, 25. Juni 2017)

Der Zuger Nick Hofer (Nummer 7) springt über die bucklige Piste. (Bild: Der Zuger Nick Hofer (Nummer 7) springt über die bucklige Piste. Bild: Stefan Kaiser/ZZ, Zug, 25. Juni 2017)

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Nur einen Atemzug nach dem Startsignal treten die BMX-Fahrer auch gleich in die Pedale und holen Schwung für den ersten Buckel. Mutig springen sie darüber, um nach der Landung sofort weiterzutreten, in die nächste Kurve einzulenken und sich auf den nächsten Sprung zu konzentrieren.

«Es macht Spass, die Technik zu erlernen und sich dann anschliessend Gegnern in einem Wettkampf zu stellen», erklärt Thiery Brugger aus Emmenbrücke, der sich seit vier Jahren aufs Rad wagt. Er ergänzt: «Das Schwierige ist wohl, genug Tempo zu bekommen.» Balance und Tempo würden auf dieser Strecke zählen, in den hängenden Kurven müsse alles stimmen, um sich gegen die Gegner durchsetzen zu können.

Trotz des Regens ist die Strecke in gutem Zustand, die Fahrer können ihr Rennen geniessen und werden vom Publikum mit kräftigen Zurufen angefeuert und dazu ermuntert, Vollgas zu geben. Bis zum Schluss kämpfen die Fahrer um ihren Rang, sodass sie oft Kopf an Kopf ins Ziel rauschen, unter tosendem Applaus der Zuschauer.

BMX-Rennen sind abwechslungsreich

Packende Rennen, die für eine ausgelassene Stimmung sorgen, präsentierten sich an diesem Sonntag. «Im Fussball spielt man auf einem Rasen mit immer derselben Grösse. Das Spannende beim BMX ist die Abwechslung der verschiedenen Bahnen», findet Cedric Leuthard aus Hünenberg, der erst kürzlich wieder mit dem Training begonnen hat und daher noch keine Wettkämpfe fährt.

Wenig Elitefahrer wegen Verletzungsgefahr

Die Strecke in der Ammannsmatt ist nicht zu unterschätzen, denn wegen des beschränkten Platzes sind die Kurven eng angelegt. Aufgrund der Verletzungsgefahr sind eher wenig Elitefahrer anzutreffen. Dafür sind die jüngeren Fahrer umso engagierter bei der Sache.

«Die Motivation, dieses Rennen hier durchzuführen, liegt darin, dass unsere jüngsten Fahrer die Möglichkeit erhalten, auf ihrer Strecke einen Wettkampf zu bestreiten», erklärt Jeannine Leuthard, Vizepräsidentin der Zuger Racer.

Die Leidenschaft für den Sport ist riesig. «Das Tollste daran sind die Sprünge über die Kuppe. Natürlich birgt das bei dem hohen Tempo ein gewisses Risiko, aber dank Schonern kann ich die meisten Stürze ohne grössere Probleme wegstecken», berichtet Nicola Troxler, der bereits vier Jahre Erfahrung mitbringt. «Die Faszination besteht vor allem auch darin zu sehen, wie die Fahrer das Rad im Griff haben. Sie müssen in den Beinen wie auch im Kopf schnell sein», meint Jeannine Leuthard. Ein Sport mit berauschender Geschwindigkeit und beeindruckenden Sprüngen, der am Sonntag in eindrücklichen Rennen präsentiert wurde.

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